Ruhr-IHKs: „Enttäuschung ist groß“ – KölnRheinRuhr wird nicht deutscher Olympiabewerber

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Symbolbild RB

Die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet bedauern, dass KölnRheinRuhr im nationalen Auswahlverfahren für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 nicht zum Zuge gekommen ist.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wählte gestern den Mitbewerber München aus. Die Ruhr-IHKs hatten die Bewerbung von KölnRheinRuhr ausdrücklich unterstützt.

„Die Enttäuschung ist groß, weil wir von den Chancen dieser Bewerbung für unsere Region überzeugt sind“, erklärt Roland Klein, Präsident der IHK zu Dortmund, die in diesem Jahr für die Ruhr-IHKs spricht. „Zum sportlichen Wettbewerb gehört aber auch, eine solche Entscheidung zu respektieren. Wir gratulieren dem Bewerber München und wünschen ihm für den internationalen Wettbewerb viel Erfolg.“

Die Ruhr-IHKs danken allen Beteiligten aus Sport, Politik, Kommunen, Wirtschaft und Gesellschaft für ihren Einsatz. Besonders die breite Unterstützung der Bürger habe gezeigt, dass Menschen in der Region bereit seien, ein gemeinsames Zukunftsprojekt mitzutragen.

IHK-Präsident Roland Klein und IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber 2026. Foto IHK zu Dortmund

Mit der Bewerbung hatten die Ruhr-IHKs Hoffnungen auf zusätzliche wirtschaftliche Nachfrage, einen langfristigen Imagegewinn und Impulse für den Tourismus verbunden. Die vorhandenen Sportstätten und die enge Einbindung zahlreicher Ruhrgebietsstädte waren aus ihrer Sicht besondere Stärken des Konzepts.

„Wir hätten die Spiele gern genutzt, um das Ruhrgebiet mit seinen Unternehmen, seiner Kultur und seiner Sportbegeisterung einem weltweiten Publikum zu präsentieren“, betont Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund. „Die Qualitäten unserer Region bleiben aber bestehen. Jetzt gilt es, sie gemeinsam noch sichtbarer zu machen und weitere Anlässe zu schaffen, die Gäste und Unternehmen für das Ruhrgebiet begeistern.“

Die Ruhr-IHKs regen deshalb an, die im Bewerbungsprozess entwickelten Ansätze daraufhin zu prüfen, welche davon unabhängig von Olympischen und Paralympischen Spielen weiter verfolgt werden können. Das gelte insbesondere für Vorhaben zur Stadtentwicklung. „Die Bewerbung hat Menschen und Institutionen hinter einem gemeinsamen Ziel zusammengebracht. Darauf können wir aufbauen“, so Schreiber. „Entscheidend ist, dass aus dieser Zusammenarbeit weitere konkrete Projekte für die Region entstehen.“

Quelle IHK zu Dortmund

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