An ihrer Haustür an der Amselstraße in Dortmund wurde einer älteren Dame am Mittwoch (26. August) der Schmuck vom Leib gerissen.
Die 86-Jährige öffnete gegen 14:25 Uhr auf ein Klingeln an ihrer Haustür. Vor der Tür stand ein unbekannter Mann, der angab, Unterschriften zu sammeln. Er übergab der Dortmunderin eine Unterschriftenliste.
Als die Seniorin die Liste in den Händen hielt, riss der Fremde ihr abrupt die Kette vom Hals. Die 86-Jährige verletzte sich dabei leicht.
Der Räuber rannte auf die Straße zurück und fuhr danach mit einem graugrünen Kleinwagen davon. Die Seniorin beschreibt den Mann wie folgt: ca. 175 cm groß, schlanke Statur, dunkle schulterlange Haare, südeuropäischer Phänotyp, weißes T-Shirt.
Die Polizei fragt:
„Wer hat am Mittwoch die Person und/oder das Auto gesehen, auf die diese Beschreibung zutrifft? Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht?“ Sie fügt ihre Präventionstipps an:
“ – Es ist Ihr gutes Recht fremde Menschen nicht in Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu lassen, wenn diese sich nicht angekündigt haben oder von Ihnen eingeladen wurden! – Lassen Sie daher bei Fremden an der Tür – egal welches Anliegen sie haben – immer Misstrauen walten! Sei es ein Handwerker, den Sie oder gegebenenfalls Ihr Vermieter nicht angefordert haben, eine fremde Person, die um Hilfe bittet, aber dafür unbedingt Ihre Wohnung betreten möchte (zum Beispiel, um eine Nachricht für den Nachbarn zu hinterlassen), oder ein Vertreter einer Behörde, den Sie nicht erwarten. – Sollten Sie auch nur leise Zweifel an der Echtheit des Anliegens haben, lassen Sie diese Person nicht in Ihre Wohnung! Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn hinzu oder rufen Sie direkt die Polizei an unter 110. – Wird ein Besucher zudringlich, wehren Sie sich energisch, sprechen Sie ihn laut an und rufen Sie um Hilfe. – Schauen Sie sich Besucher immer vorher durch den Türspion oder das Fenster an. Installieren Sie, wenn möglich, ein Kastenschloss mit Sperrbügel. So ist es Ihnen möglich, die Tür einen Spalt zu öffnen, um mit einem Besucher zu sprechen, ihn aber nicht hereinzulassen. Auch kleine Hilfestellungen – wie Zettel und Stift – können Sie so, wenn nötig, nach draußen reichen.“
Quelle Polizei Dortmund
































