15 Teilnehmerinnen auf dem Weg in Führungsverantwortung begleitet:
Nach einem Jahr intensiver Zusammenarbeit ist das Cross-Mentoring-Projekt für Frauen in einigen Verwaltungen des Kreises Unna erfolgreich zu Ende gegangen. Das Programm wurde von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der beteiligten Verwaltungen initiiert und organisiert und durch das Studieninstitut Ruhr in Dortmund durchgeführt, teilt die Stadt Unna mit.
„Ziel war es, Frauen auf ihrem beruflichen Weg zu stärken und sie zu ermutigen, Führungsverantwortung in den Verwaltungen zu übernehmen.“
Insgesamt nahmen 15 „Mentees“ aus den Kommunalverwaltungen Unna, Bergkamen, Fröndenberg, Kamen, Lünen, Werne und Bönen an dem Programm teil. Begleitet wurden sie von Führungskräften, die ihre Erfahrungen als Mentoren weitergaben.
Die Stadtverwaltung Unna war mit einem Quartett vertreten: zwei Mentees (Lea Hochstrat vom Hauptamt und Lena-Christina Winkelmann vom Rechtsamt) und zwei Mentoren (Jugendamtsleiterin Sonja Slabon und der Leiter der Stadtkasse, Christoph Schneider).
Während des einjährigen Programms standen die persönliche und berufliche Weiterentwicklung, der verwaltungsübergreifende Austausch sowie die Erweiterung von Führungskompetenzen im Mittelpunkt. „In Mentoring-Tandems, Workshops und Netzwerkveranstaltungen erhielten die Teilnehmerinnen wertvolle Impulse für ihre weitere berufliche Laufbahn“, resümiert die Stadt Unna.
Die Bilanz des Projekts sei äußerst positiv ausgefallen:
„Bereits 5 der 15 Frauen haben im Verlauf des vergangenen Jahres eine Führungsrolle übernommen. Die übrigen Teilnehmerinnen können sich vorstellen, künftig ebenfalls eine entsprechende Position zu besetzen.“
Damit zeige das Projekt „eindrucksvoll, wie wirksam gezielte Förderung und Vernetzung für die berufliche Entwicklung von Frauen sein können“.
Auch die Teilnehmerinnen selbst ziehen ein positives Fazit.
„Die Teilnahme am Programm hat mich stärker gemacht“, wird eine Frau zitiert. Eine andere konnte bereits während der Projektlaufzeit einen bedeutenden Karriereschritt vollziehen: Sie bewarb sich erfolgreich auf eine Fachbereichsleitungsstelle und bezeichnet das Cross-Mentoring rückblickend als „Erfolgsrezept“.
„Für die Organisatorinnen ist das Projekt daher als echte Erfolgsgeschichte zu werten. Es habe nicht nur die individuelle Entwicklung der Teilnehmerinnen gefördert, sondern auch einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, Frauen für Führungsaufgaben in den kommunalen Verwaltungen zu gewinnen und zu stärken“, zieht die Stadt Unna als teilnehmende Kommune hochzufrieden Bilanz.
Quelle Stadt Unna





































