„Starkes Bekenntnis zum Standort“ – Solventum investiert 6,5 Mio. € in neues Laborgebäude in Kamen

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Eröffnung mit Durchschneiden des grünen Bandes. (Foto Stadt Kamen)

Mit dem Durchschneiden eines „grünen Bandes“ hat das Unternehmen Solventum in Kamen sein neues Laborgebäude offiziell eröffnet „und damit ein klares Signal für Zukunft, Innovation und Standorttreue gesetzt“, freut sich die Stadt.

Gemeinsam mit Vertretern des internationalen Managements aus den USA, der deutschen Geschäftsführung sowie Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen wurde der Neubau feierlich eingeweiht.

Das neue Labor bietet rund 960 Quadratmeter hochmoderne Laborfläche.

„Mit einem Investitionsvolumen von 6,5 Mio. Euro stärkt Solventum seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten vor Ort und setzt auf die weitere Entwicklung des hiesigen Standorts“,

so die Stadt in ihrer Pressemitteilung.

Bürgermeisterin Elke Kappen (SPD) betonte bei der Einweihung die Bedeutung der Investition: „Mit diesem Neubau setzt Solventum ein deutliches Zeichen für den Wirtschaftsstandort Kamen. Das Unternehmen glaubt an diesen Standort, an die Menschen, die hier arbeiten, und an die Zukunft der Produkte ‚made in Kamen‘ – darauf können wir gemeinsam stolz sein.“

Solventum ist in Kamen bereits heute ein zentraler Pfeiler der lokalen Wirtschaft: Mehr als 500 Beschäftigte arbeiten am Standort, fast jeder Bürger kommt im Laufe des Lebens direkt oder indirekt mit den Produkten des Unternehmens in Berührung. Die Verlagerung des deutschen Solventum-Sitzes von Neuss nach Kamen war bereits ein wichtiges Signal – der Neubau des Labors unterstreiche dieses Vertrauen nun eindrucksvoll.

„Wenn ein global agierendes, forschungsintensives Unternehmen wie Solventum seinen Deutschlandsitz nach Kamen verlegt und weiter investiert, stärkt das nicht nur das Werk, sondern unsere gesamte Region“,

führte die Bürgermeisterin weiter aus. „Solventum sichert und schafft qualifizierte Arbeitsplätze, bringt Know-how und Innovation in unsere Stadt und macht Kamen als Gesundheits- und Technologiestandort sichtbar – weit über unsere Stadtgrenzen hinaus.“ Ein besonders schönes Symbol dafür: Künftig tragen alle in Deutschland produzierten Solventum-Produkte weltweit den Namen „Kamen“ auf dem Etikett.

Mit dem neuen Labor bündele Solventum seine Entwicklungsarbeit an einem Ort, schaffe Raum für neue Ideen und sichere die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Gleichzeitig investiere das Unternehmen in moderne, energieeffiziente Strukturen und leiste damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. „Mich beeindruckt besonders, dass Solventum Wachstum, Innovation und Verantwortung zusammen denkt“, betonte Kappen.

Quelle Stadt Kamen

3 KOMMENTARE

  1. Ein neues Gebäude für einen bereits bestehenden Standort aber anscheinend nicht sonderlich neue Arbeitsplätze für Kamen.
    Das ist ganz nett für die Stadt und auch berichtenswert aber die Lobhudelei von Bürgermeisterin Elke Kappen (SPD) darüber empfinde ich als stark übertrieben.

    • Diese Empfindung teilt die Redaktion, Schmunzler. Vermutlich sind positive Wirtschaftsnachrichten in den momentanen Zeiten solche Raritäten, dass sie aus Sicht des jeweiligen Stadtoberhaupts mit einer Extraportion Lobhudelei überzuckert werden müssen.

      • Um mal die Relationen genauer darzustellen:
        Der weltweite Gesamtumsatz des Unternehmens liegt bei ca. 8,3 Milliarden US-Dollar. Mit ihren vier Standorten in Kamen, Wuppertal, Seefeld und Bad Essen erreicht Solventum in Deutschland einen Umsatz von rund 900 Millionen US-Dollar.
        Ein einzelnes Laborgebäude für 6,5 Millionen Baukosten mit lediglich 960 qm Fläche (ein Fußball-Sportplatz ist ungefähr 7 mal so groß) als wirtschaftlich super starkes Signal für Kamen und auch für das Unternehmen Solventum zu bezeichnen wirkt tatsächlich übertrieben.

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