Machtmissbrauch, schädlicher Führungsstil – Schwere Vorwürfe gegen NRW-Bauministerin Scharrenbach (CDU) aus Kamen

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Ina Scharrenbach / Foto CDU Kreis Unna

Massive Vorwürfe gegen die aus Kamen stammende Bau- und Heimatministern NRW.

Wie überregionale Medien wie Spiegel.online und Welt.de berichten, soll Ina Scharrenbach (CDU) Mitarbeiter in Besprechungen angebrüllt und bloßgestellt haben.

Laut dem Nachrichtenmagazin Spiegel (Onlineausgabe) sollen Sacharbeiter, Referenten wie auch Abteilungsleiter und -leiterinnen betroffen sein. Viele hätten sich bereits in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet oder sich versetzen lassen.

Laut den überregionalen Berichten liege dem Büro von Scharrenbachs Chef, Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), ein Dokument zu dem Fall vor, das alle Fälle aufliste. Es gehe um Machtmissbrauch und einen Führungsstil, der gesundheitsschädigend sei.

Ina Scharrenbach war viele Jahre CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Kamen. Seit 2017 bekleidet sie das Ministeramt in der Regierung Wüst.

Statement von Ina Scharrenbach

Laut WELT.de hat sich Ina Scharrenbach jetzt selbst erklärt und um Verzeihung gebeten. Die Aussagen von Mitarbeitern ihres Ministeriums in dem Spiegel-Bericht hätten sie betroffen gemacht, so die Christdemokratin.

In diesen Aussagen sei die Rede von einer „Arbeitsatmosphäre von Angst und Schrecken“, davon, dass Scharrenbach hre Untergebenen angeschrien und bloßgestellt haben soll.

Sie erklärt dazu, dass sie bedauere, dass sich ihre Mitarbeiter so fühlten. Sie nehme die Kritik ernst, wolle an sich arbeiten. Sie habe bereits konkrete Schritte im Bauministerium getroffen – darunter eine Möglichkeit zu anonymer Kritik. Bald soll es auch eine Personalversammlung geben. Zusätzlich habe sie eine Klausur ihrer Führungsetage einberufen, um offen über Verbesserungsmöglichkeiten zu sprechen.

Quellen: Spiegel Online, WELT.de

1 KOMMENTAR

  1. Wer hart in verantwortungsvoller Position arbeitet, erwartet auch entsprechenden Einsatz und Motivation von (im Ministerium) sehr gut bis fürstlich dotierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Da kann es auch schon im Umgang einmal heftiger und lauter werden. Was ist denn konkret vorgefallen? Machtmissbrauch und schlechter Führungsstil sind Dinge, die, je nach Perspektive, näher konkretisiert werden müßten. Und wenn da jemand mit B-Besoldung in den vorzeitigen Ruhestand geht, stellt ihn das allemal besser, als es Tausenden anderer Rentner und Pensionäre ergeht. Wer hat denn ein Interesse daran, dass derartig nebulöse Vorwürfe in dieser Form öffentlich werden? Egal was noch kommt, der Ruf der Ministerin ist wohl hin. Etwas Negatives wird sicher schon hängen bleiben. Die jetzt folgenden „Reueschwüre“ und Maßnahmen zur Verbesserung des „Betriebsklimas“ werden nichts bringen. Frau Scharrenbach sollte zurück treten, denn sie scheint in Düsseldorf keine Freunde zu haben.

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