Die neue kleine Unnaer Ratsfraktion Die Linke.Volt hat sich mit dem Zustand der Gehwege in der Stadt beschäftigt und kommt zu unschönen Ergebnissen.
„Der Zustand der Gehwege in der Stadt Unna ist seit Jahren durch Vernachlässigung und mangelnde Sanierung schlecht und stellt für viele Bürger ein Hindernis dar.“
Mit einer abschreckenden Fotoserie unterlegt, beantragt die Fraktion für die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Mobilität und Tiefbau am 18. Februar 2026, dass die Sanierung von Gehwegen in Unna barrierefreier, sicherer und nachhaltiger werden soll.












Die Stadtverwaltung soll zu diesem Zweck bei künftigen Sanierungen den Einsatz eines flexiblen Gehwegmaterials (Flexi-Pave) prüfen.
„Das Material besteht aus recyceltem Gummigranulat, ist fugenlos, rutschhemmend und besonders eben. Dadurch könnten Stolperstellen vermieden und die Nutzung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen deutlich verbessert werden“, heißt es im Antrag der beiden Parteien.
„Gehwege müssen für alle funktionieren. Für ältere Menschen, für Eltern mit Kinderwagen und für Menschen mit Behinderungen. Genau daran fehlt es in Unna an vielen Stellen“,
erklärt Hestia van Roest, Co-Fraktionsvorsitzende.
Die Fraktion sieht auch ökologische Vorteile: Die wasserdurchlässige Oberfläche entlaste die Kanalisation, verbessere die Regenwasserversickerung und schütze das Wurzelwerk der Stadtbäume. Zudem verspreche das Material eine lange Lebensdauer und geringere Instandhaltungskosten.
„Flexible, wasserdurchlässige Gehwegmaterialien aus recyceltem Gummigranulat werden in Europa bereits erfolgreich eingesetzt. In Großbritannien kommt der sogenannte Flexi-Pave-Belag unter anderem in Städten wie Peterborough auf öffentlichen Fuß- und Freizeitwegen zum Einsatz. Dort wird das Material wegen seiner ebenen, rutschhemmenden Oberfläche, der guten Regenwasserversickerung und der hohen Langlebigkeit geschätzt“, hat Linke.Volt recherchiert.
„Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden vergleichbare elastische Gehweg- und Pflasterbeläge aus recyceltem Gummi zunehmend in Wohnquartieren, Parkanlagen und auf Gehwegen genutzt. Kommunen profitieren dabei von geringeren Instandhaltungskosten und einer verbesserten Nutzbarkeit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.“
Sollte sich der Einsatz von Flexi-Pave als nicht geeignet erweisen, soll die Verwaltung alternative Lösungen zur Verbesserung von Barrierefreiheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum prüfen und dem Rat berichten.
„Es muss etwas passieren“, fasst Thomas Franta, Co-Vorsitzender der Fraktion, zusammen.
Quelle: PM Die Linke.Volt Unna




































Eine interessante Herausforderung für jeden Betrachter der Fotos:
15 Fotos aus dem gesamten Stadtgebiet von Unna.
Wie viele davon sind von VOLT/LINKE Unna an den gleichen Gehwegen gemacht worden und wie viele einfach nur aus verschiedene Perspektiven?
Damit das Fotorätsel für die Betrachter nicht zu einfach wird, haben VOLT/LINKE Unna auch in ihrer Pressemitteilung die Straßennamen und die Anzahl der von ihnen bemängelten „zahlreichen“ Gehwege bewußt nicht aufgeführt 🙂
Wenn Sie mit offenen Augen durch Unna gehen, Schmunzler, werden Sie Aberdutzende weitere solcher Beispiele finden. Das können Ihnen unsere Kollegen aus Unna versichern.
Warum listet dann VOLT/LINKE nicht einfach die Gehwege namenlich mit jeweils ein Foto auf um den Grund ihrer Forderung und vor allem die hohe Anzahl von defekte Gehwege ordentlich zu belegen?
So würde jeder normale Mensch bei einem seriösen Antrag vorgehen.
Oder geht es VOLT/LINKE mit der Fotoserie darum, mit möglichst abschreckende Mehrfachfotos ihre Forderung eher populistisch anstatt mit einem sachlichen Zustandsbericht für die Presse bildlich zu unterstreichen?
Hat die Redaktion bemerkt das zum Beispiel 2 Fotos doppelt aufgeführt werden?
Wie schätzt eigendlich die Redaktion die Anzahl der auf den Fotos veröffentlichten Gehwege ein, die sie als bildhaften Beleg für „zahlreiche“ defekte Gehwege im Stadtgebiet veröffentlicht?