Kurdendemo heute in DO: 4000 statt 400 Teilnehmer, Stand-Demo statt Aufzug

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Symbolbild, Quelle RB

Angemeldet war ein Aufzug durch die City mit bis zu 400 Teilnehmern. Jetzt sind plötzlich 3000 bis 4000 Teilnehmer angezeigt und eine Standkundgebung.

Am heutigen Freitagnachmittag (23. Januar) findet wie auf dem Platz von Xi’an eine schon angekündigte Versammlung mit Bezug zu kurdischen Anliegen statt.

„Der Versammlungsanmelder hat am gestrigen Tage die Zahl der Teilnehmer mit 3.000 bis 4.000 Personen angegeben und darüber hinaus eine Standkundgebung statt eines Aufzugs angezeigt“, teilte die Dortmunder Polizei am Mittag mit.

Die Versammlung beginnt um 16 Uhr.

Die Polizei Dortmund bereitet sich als Versammlungsbehörde intensiv auf den heutigen Einsatz vor. Von größeren Verkehrsproblemen ist derzeit nicht auszugehen.

Wie berichtet, war am Dienstag eine Kurdendemo in der Innenstadt in Gewalt eskaliert. Sieben Polizisten wurden verletzt, Geschäfte und Gastronomien auf der Brückstraße beschädigt.

Die Polizei Dortmund wird heute die Plattformen X und WhatsApp als Einsatzkanal nutzen und „situationsangepasst“ über den Einsatzverlauf berichten.

Quelle Polizei DO

2 KOMMENTARE

  1. das gibt wieder schöne Stadtbildfotos und ich werde meine internationalen Freunde rätseln lassen, in welchem Land die Aufnahmen entstanden sind…

  2. Das freie Versammlungsrecht ist ein hohes Gut.
    Vorher in einer Demokratie eine Versammlung zu verbieten weil sich „wahrscheinlich“ nicht an das Versammlungsrecht gehalten wird ist verständlicherweise schwierig.
    Gewalt ist sofort zu unterbinden und dieses Mal wird die Polizei hoffentlich besser vorbereitet sein.

    Diese Demos haben traditionell besonders Rückhalt bei den radikalen politischen Linken die in Dortmund besonders stark in der Politik und in Verwaltungsstrukturen vertreten sind.
    Mein Tip an die Kurden:
    Haltet Distanz bei den Demos zur vermummten linksradikalen ANTIFA und laßt euch nicht von denen vereinnahmen und unterwanden. Nachdem die „Letzte Generation“ und die „Demos gegen Rechts“ in der Bevölkerung massiv an Akzeptanz verloren haben suchen die neue Themenfelder unter denen sie ihre gewaltbereiten Machtphantasien ausleben können.
    Bei Palästinenserdemos in Berlin konnte man das deutlich erkennen.

    Meine rein persönliche Einschätzung:
    Diese Demos dienen eher dazu um gestauten Frust loszuwerden damit die Teilnehmer mit dem innerlichen Gefühl nach Hause gehen können etwas gemacht zu haben.
    Man erreicht politisch gar nichts wenn man sich im tausende Kilometer entfernten Dortmund für die Situation in Kurdistan einsetzt. In agressiver Form erreicht man sogar eher das Gegenteil.
    Für mich ist das von der Wirkung her so, als wenn tausende ausgewanderte Deutsche in einer Stadt in Südamerika demonstrieren das in Berlin die Regierung zurücktreten soll.

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