Er wurde frühmorgens auf dem Pedelec von einem Mercedesfahrer angefahren und lebensgefährlich verletzt auf der Straße liegen lassen. Wir berichteten über diese schwerwiegenden Vorfall.
Zwei Tage nach dem schweren Unfall mit Flucht am frühen Dienstagmorgen (16. Dezember) auf der Derner Straße in Dortmund ist der 33-jährige Familienvater aus Lünen verstorben. Er hinterlässt eine junge Frau und ein kleines Kind.
Wie berichtet, war der 33-Jährige an jenem Morgen gegen 6:30 Uhr mit seinem E-Bike auf der Derner Straße in Richtung Innenstadt unterwegs, als ihm nach bisherigen Ermittlungen prallte ein schwarzer Mercedes von hinten aufs Rad prallte.
Der 33-Jährige stürzte und wurde lebensgefährlich verletzt. Der Autofahrer hielt kurz an – und raste dann mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Walther-Kohlmann-Straße davon.
Der Pedelecfahrer wurde mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er am Donnerstag (18. 12.) verstarb.
Bereits am späten Dienstagabend stellte sich ein Mann im Beisein seines Rechtsanwaltes auf der Polizeiwache Mitte. Ob der 48-jährige Dortmunder der Unfallfahrer ist, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sucht daher weiter Zeugen. Der Unfallflüchtige im Mercedes wurde als ca. 1,70 m groß beschrieben, schwarz gekleidet mit schwarzem Vollbart. Wer weitere Angaben zum Unfall oder Fahrer des schwarzen Mercedes machen kann, wird gebeten, sich an die Polizeiwache in Dortmund Scharnhorst unter der 0231/132-3621 zu wenden. (Quelle Polizei Dortmund)
Spendenaktion für die junge Witwe und ihr Kind
Auf der Onlineplattform GoFundme hat eine Freundin der Familie eine Spendenaktion ins Leben gerufen. In dieser schildert sie die tragischen Hintergründe des Unglücks.
„Hallo, mein Name ist Laura und dieser Spendenaufruf ist für meine Freundin Jeana und ihren fünfjährigen Sohn.
Valentin, ihr Ehemann und der Vater ihres Kindes, wurde nach einem schweren Verkehrsunfall am 18.12.2025 um 11:01 Uhr offiziell für tot erklärt. Er war auf dem Weg zur Arbeit, als er von einem Auto erfasst wurde.
Valentin blieb schwer verletzt auf der Straße liegen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Valentin war erst 33 Jahre alt. Er war ein liebevoller Ehemann, ein fürsorglicher Vater und der Hauptverdiener der Familie. Von einem Moment auf den anderen ist Jeana nicht nur Witwe geworden – sie ist nun alleinerziehend, mit einem fünfjährigen Sohn, der seinen Papa nie wieder nach Hause kommen sehen wird.
Neben dem unermesslichen Schmerz und der Trauer steht Jeana nun vor einer Realität, die kaum zu begreifen ist: Abschied nehmen, stark sein für ihr Kind und gleichzeitig die finanziellen Sorgen bewältigen.
Der plötzliche Verlust stellt Jeana vor große organisatorische und finanzielle Herausforderungen.
Diese Spendenaktion soll Jeana helfen, ihr und ihrem Sohn finanzielle Entlastung und Stabilität zu ermöglichen, damit sie sich auf das konzentrieren kann, was jetzt am wichtigsten ist: ihren Sohn und das Überleben dieses Verlustes.
Jede Spende – ganz gleich in welcher Höhe – ist eine Hilfe. Und wer nicht spenden kann, hilft auch sehr, indem er diesen Aufruf teilt.
Danke von Herzen für jedes Mitgefühl und jede Unterstützung!“
HIER geht es zum Spendenaufruf.




































Mit das Verwerflichste, dessen man sich schuldig machen kann.
Unfassbar.
Unfall? Wohl eher Mord. Wenn er von hinten gefahren ist…
Mord ist gezielte, geplante Tötung aus niederen Motiven. Es passieren täglich Auffahrunfälle „von hinten“, leider auch immer wieder mit tödlichem Ende. In Kombination mit Unfallflucht handelt es sich um schwere Straftaten. Die Aufklärung dieser Tragödie obliegt den ermittelnden Behörden.
Vorsicht M. So eine Unfall kann jedem passieren bei einer Unaufmerksamkeit oder einer Verkettung von unglücklichen Umständen. Niemand ist davor richtig geschützt. Die Mitverantwortung des Radfahrers ist nicht einmal gerichtlich genau geklärt. Die Fahrerflucht für ein Tag und der Unfall als solches unterliegen einer unterschiedlichen juristischen Bewertung. Es besteht sogar die Möglichkeit, das der Radfahrer selber Schuld ist. Die Polizeimeldung gibt Hinweise auf die Fahrerflucht, aber nicht auf den Unfallversucher. Das wird gerichtlich genau rekonstruiert und geprüft. In Deutschland unterliegt das nicht dem Mob in den sozialen Netzwerken.
[…] eine Spendenaktion für die junge Ehefrau und den kleinen Sohn des Verstorbenen auf große Resonanz stieß (wir berichteten), wollen jetzt drei […]