
Rund 40 Initiativen, Vereine und Organisationen präsentierten sich am Samstag, 29. 3., bei der 15. Ehrenamtsbörse Unna im Zentrum für Information und Bildung (zib).
„Ihre Angebote stießen auf offene Ohren, denn die Schwankhalle des zib war durchgängig gut gefüllt mit Menschen, die die Gelegenheit nutzten, sich an den einzelnen Ständen über die individuellen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements zu informieren“, fasst die Stadt in einer Pressemitteilung zusammen.
„Die Interessierten konnten einen Einblick in die vielfältigen Ehrenamtsmöglichkeiten in Unna gewinnen – ob als Lesepatin oder Lesepate in der Bibliothek im zib, als Helfer im Kräutergarten oder als Betreuungskraft in einem Seniorenheim. Die Ehrenamtsbörse bot nicht nur Anregungen und Austausch, sondern auch konkrete Angebote für ein passendes Ehrenamt.“
Den „Ehr-Win“, Preis für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement, verlieh Bürgermeister Dirk Wigant an Ksenija Sakelsek für ihr jahrelanges Engagement im Bereich der Integration und gesellschaftlichen Teilhabe.
Ksenija Sakelsek, die seit 2000 im Ausländerbeirat und seit 2005 im Integrationsrat der Stadt Unna aktiv ist, wurde (Zitat) „für ihre unermüdliche Arbeit zur Förderung von Integration, Chancengleichheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt ausgezeichnet. Ihr Einsatz für die politische Teilhabe von Menschen mit internationaler Familiengeschichte sowie ihre Arbeit in der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit machen sie zu einer wichtigen Stimme in der Stadt und darüber hinaus.“
„Mit Ihrem Engagement haben Sie unzählige Menschen erreicht, Brücken gebaut und Türen geöffnet. Sie stehen für eine Stadt, in der Vielfalt als Bereicherung gesehen wird und in der jeder Mensch die Chance erhält, sich zu entfalten und einzubringen“, sagte Wigant in seiner Laudatio.
Der Ehr-Win 2025 sei somit eine verdiente Anerkennung für eine herausragende ehrenamtliche Leistung und eine würdige Ehrung für eine Frau, die mit ihrem Engagement Unna zu einer weltoffenen und solidarischen Stadt macht.
Während der oberste Verantwortliche der Integrationspolitik seit 2018 , Herr Dr. Hans-Eckhard Sommer, als langjähriger Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gerade offiziell erklärt hat, das die chaotisch durchgeführte vollkommen ungeregelte Integrationspolitik gnadenlos gescheitert ist:
https://www.stern.de/politik/deutschland/bamf-chef-sommer-haelt-brandrede-gegen-asylrecht—kipppunkt-erreicht–35600918.html
„Unser zynisches Asylsystem erlaubt keine Begrenzung der Migration. Es lädt regelrecht zu Missbrauch ein. Das derzeitige System sei gegenüber den Schutzsuchenden und der eigenen Bevölkerung verantwortungslos. Die innere Sicherheit und der gesellschaftliche Zusammenhalt werden aufs Spiel gesetzt.“ mahnt der oberste Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Er sieht sogar den „Rechtsstaat gefährdert“.
Möglicherweise auch zum Schaden der in unserem Land gut integrierten Migranten.
Belegt wird das auch dadurch, das die Aktivitäten der Stadt Unna gegen Alltagsrassismus zwischen den unterschiedlichen Nationen rapide zu nehmen und nicht ab. Eine Veranstaltung folgt inzwischen der nächsten.
Wenn man die Pressemeldungen der Stadt verfolgt, scheint das Problem besonders in Unna sehr stark vorhanden zu sein.
In den Städten südlich von Unna ist es da viel entspannter. In meinem privaten Umfeld und Alltag auch. Da gibt es keine Resistements und Pauschalierungen untereinander.
Die Ehrenamtsagentur ist übrigens keine Einrichtung, welche von ehrenamtlich tätigen Bürgern getragen und geleitet wird sondern sie wird von der aktuell regierenden Politik parteipolitisch geleitet und geführt. Die Politik zeichnet sich praktisch für die eigene Politik aus.
Verwunderlich an der Pressemitteilung finde ich, das zwar politische Aktivitäten von Frau Ksenija Sakelsek aufgeführt werden, aber keinerlei konkreten vorzeigbaren Erfolge.
Ich habe mir ein Youtubevideo von ihr zu einem Wahlaufruf im schwer akzentuiertem Deutsch angesehen. Das hat anscheinend von den Aufrufzahlen her niemanden interessiert.
Herr Sommer vom BAMF ist übrigens ein Parteimitglied der engen Partnerpartei des CDU Bürgermeisters Wigant welche gemeinsam den neuen Kanzler stellen wollen. Durch das erstarken der CDU hat er anscheinend Aufwind und politischen Rückhalt für seine scharfe Kritik an die bisherige Integrationspolitik bekommen.
(In meinem eigenen privaten Leben habe ich keinerlei Probleme mit Mitbürgern aus den verschiedenen Nationen. Wie das bei Mitmenschen in einem anderen Lebensumfeld ist kann ich natürlich nicht beurteilen. Am Gymnasium in Unna scheint die Situation von außen betrachtet besonders schlimm zu sein wenn man dort die anscheinend notwendigen zahlreichen Aktivitäten der Schüler verfolgt)