Kindermitbringtag für Unnas Rathaus-Bedienstete: Am Pfingstdienstag kein Betreuungsproblem

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25 Mädchen und Jungen wurden heute ins Rathaus mitgebracht. (Foto Stadt Unna)

Die Pfingstferien dauern in Nordrhein-Westfalen genau einen Tag. Und obwohl es die mit Abstand kürzesten Schulferien sind, kann die Betreuung für berufstätige Eltern durchaus herausfordernd werden, wenn auch die OGS an dem Tag Ferien macht.

Beschäftigte der Stadt Unna hatten am heutigen Dienstag, 21. Mai, freilich kein Betreuungsproblem, berichtet die Stadt:

„Sie konnten ihre Kinder einfach mit zur Arbeit nehmen. Ihre Arbeitgeberin hatte sie dazu sogar explizit eingeladen: Denn der Pfingstferientag war im Rathaus Kindermitbringtag.“

Und so wurden am Dienstagmorgen 25 Mädchen und Jungen im Ratssaal begrüßt. Ein Team aus vier Auszubildenden sowie jeweils einem Kollegen aus dem Personalamt und Kinder- und Jugendbüro betreute die Kinder den Tag über und hatte dafür ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

So besuchten die Fünf- bis Zwölfjährigen etwa Bürgermeister Dirk Wigant in seinem Büro und durften am Steuer eines Unimogs der Stadtbetriebe sowie eines Einsatzfahrzeugs des Ordnungsamtes Platz nehmen. Im Ratssaal hatten sie ihren Spaß mit der Lautsprecheranlage und bei zahlreichen Spielen.

Nach dem gemeinsamen Mittagsessen in der Cafeteria wartete mit dem Besuch der Feuerwehr und ihrer 32 Meter langen Drehleiter noch ein absoluter Höhepunkt auf die Kinder. Beim Löschen des Übungs-Brandhauses durften sie sich wie echte Feuerwehrleute fühlen (siehe Foto oben, c/o Stadt Unna).

Es war das erste Mal seit der Corona-Pandemie, dass die Kreisstadt den Kindermitbringtag wieder anbieten konnte.

„Es ist eine schöne Gelegenheit für die Kinder zu entdecken, was ihre Eltern hier machen und dass es bei der Stadt durchaus spannend sein kann“, sagt Katja Sahmel, Gleichstellungsbeauftragte.

Außerdem leiste der Kindermitbringtag auch einen kleinen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

„Als familienfreundliche Arbeitgeberin bietet die Kreisstadt ihren Beschäftigten unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Teilzeit, Homeoffice), aber auch Unterstützung bei der Kinderbetreuung in Form einer eigenen Großtagespflegestelle („Rathausstrolche“)“, betont die Stadt.

PM Stadt Unna

1 KOMMENTAR

  1. Ist doch schön, so hatten die Rathausmitarbeiter am Dienstag auch etwas Beschäftigung während der Arbeit. Die vom Staat bzw. der Politik gepuderten Mitarbeiter im öffentlichen Dienst leben in einer ganz anderen Welt als die normal arbeitende Bevölkerung. Unabhängig von der beruflichen Leistungsfähigkeit und abgeschottet von der Realwirtschaft.

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