WfU will nicht verbrauchte Lastenrad-Zuschüsse fürs Heilig-Geist-Hospiz verwenden – Betrag: 20.000 € jährlich

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Heilig-Geist-Hospiz Unna, Foto RB

Würdevoll leben bis zum letzten Atemzug. Dies ermöglichen Hospize, in Unna das Heilig-Geist-Hospiz. Es ist existenziell auf Spenden angewiesen.

Die WfU-Ratsfraktion beantragt nun, dass die Stadt Unna das Hospiz mit jährlich 20.000 Euro unterstützt – analog beispielsweise wie für den City-Werbering, so „Wir für Unna“ in einem Antrag, der heute (18. 4.) im Haupt- und Finanzauschuss auf der Tagesordnung steht.

„Die Refinanzierung soll durch die nicht verbrauchten Mittel aus den Zuschüssen für die Lastenfahrräder und den jährlichen Mitteln der Ortsvorsteher realisiert werden.

Grundlage hierfür ist der jährlich zu erstattende Bericht über die Verwendung der Zuschüsse der genannten Aufwendungen“, so WfU.

Die Fraktion schreibt zur Begründung:

„Das Heilig-Geist-Hospiz erfüllt unbestritten eine herausragende notwendige und gesellschaftliche Funktion. Der heutige Neubau des Heilig-Geist-Hospizes in Unna wurde 2017 bezogen und liegt nahe dem historischen Standort des mittelalterlichen Hospitals zum Heiligen Geist (1315-1847) in der Massener Straße.

Das Hospiz ist ein geschützter Ort für diejenigen, bei denen eine Krankheit Abschied vom Leben bedeutet. Es bietet 10 Plätze für schwerstkranke Menschen, die hier die letzten Wochen und Tage ihres Lebens verbringen.

Die anspruchsvolle Fürsorge wird von 25 Mitarbeitern und mehr als einem Dutzend ehrenamtlicher Kräfte geleistet. Trotz der hohen Auslastung von 85 % verbleibt ein strukturelles Defizit, das vor allem durch Privatspenden und die Bürgerstiftung Unna nur teilweise abgedeckt wird. Dieses strukturelle Defizit resultiert aus der Gesetzeslage, da 5 % der Betriebskosten über Spenden finanziert werden müssen.“

Quelle: Ratsinformationssystem Unna

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