40 Diebstähle, 2019 erstmals verurteilt: Wohnungsloser tauchte ab und fährt jetzt für 17 Monate ein

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Der Dortmunder Hauptbahnhof. / Foto RB

Mit zwei Haftbefehlen wurde ein Seriendieb gesucht, bis er vor einigen Tagen einer Bundespolizeistreife im Dortmunder Hauptbahnhof in die Arme lief – und an Ort und Stelle verhaftet wurde. 

Nicht nur dieses Osterfest, sondern gleich auch noch das nächstjährige wird der 45-Jährige voraussichtlich im Gefängnis feiern.

Eine halbe Stunde nach Mitternacht wurden Einsatzkräfte in der Bahnhofshalle auf den Mann aufmerksam und kontrollierten ein. Dabei flog auf, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund bereits zweimal Haftbefehl gegen den Wohnungslosen erlassen hatte.

Das Amtsgericht Dortmund hatte den heute 45-jährigen Deutschen erstmals im Juni 2019 wegen achtfachen Diebstahls zu 10 Monaten Haft verurteilt. Eine weitere rechtskräftige Verurteilung erfolgte im Juli 2023: Hier wurde der Wohnungslose wegen Diebstahls in 32 Fällen und zweimaligen Schwarzfahrens zu einer Restfreiheitstrafe in Höhe von 203 Tagen verurteilt.

Ursprünglich lag die Freiheitsstrafe bei einem Jahr und acht Monaten, rund 400 Tage hatte der Verurteilte bereits in der Vergangenheit abgesessen.

„Da der Gesuchte sich bisher nicht der Haftantrittsladung stellte, wurde er zur Festnahme ausgeschrieben“, berichtet ein Polizeisprecher.

Die Bundespolizisten nahmen den notorischen Dieb fest und brachten ihn anschließend für voraussichtlich rund 17 Monate in eine JVA. 

Quelle Bundespolizei Dortmund

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