WfU beantragt Energiekostenzuschuss für Tagesmütter

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Symbolbild - Quelle Pixabay

Eine warme Wohnung wird für viele von der Selbstverständlichkeit gerade zum Luxus: „Wir für Unna“ richtet den Blick auf Tagesmütter.

„Auch ihnen machen steigende Energiepreise schwer zu schaffen. Sie brauchen finanzielle Unterstützung, um die Betreuung der Kinder aufrechterhalten zi können“, erklärt die WfU-Fraktion und beantragt genau das: einen finanziellen Zuschuss für Tagesmütter.

„Im Gegensatz zu Kitas bleiben Tagesmütter auf den Kosten sitzen“, erklärt die WfU-Fraktionschefin Ungrid Kroll.

„Gerade in Unna sind die Tagesmütter eine wichtige Säule für die Betreuung unsrer Kleinsten. Es fehlen immer noch mehr als 100 Kindergartenplätze. Ohne unsere Tagesmütter wären die Eltern aufgeschmissen. Umso mehr muss die Verwaltung Unna auch in die Pflicht genommen werden und in dieser schwierigen Zeit die Tagespflege unterstützen.

Die Preise für Erdgas, Öl, Strom und Wasser/Abwasser haben sich gegenüber dem Vorjahr verdreifacht; Heizöl-, Gas- und Strompreise sind überproportional angestiegen. Die Preisexplosion bedeutet nicht nur hohe Nachzahlungen, sondern auch einen enormen Anstieg der laufenden Unterhaltskosten einer Kindertagespflegstelle.“

Zum Kita-Jahr 2O20/2O21 brachten die Anpassungen gerade einmal eine Erhöhung von 0,83 % und für Miete von 0,6 %, stellt Ingrid Kroll fest, die Inflation beträgt aber aktuell schon 10 %.

„Die Kindertagespflegepersonen stehen somit vor kaum lösbaren Herausforderungen. Sie müssen zum Wohlergehen der Kinder die gestiegenen Strom- und Heizkosten nun aus der laufenden Geldleistung stemmen, und der von der Stadt festgelegte Sachaufwand ist für eine solche Preiseskalation nicht ausgelegt.“

Kroll abschließend:

„Von der Interessengemeinschaft Kindertagespflege e.V. konnten wir in Erfahrung bringen, dass einige Kommunen bereits einen Zuschuss pro Kind zum Beispiel in Höhe von 14 € gewährt haben. Bei 5 Kindern sind das 70 € im Monat und helfen weiter. Eine überschaubare Summe, die aber helfen würde“, resümiert Ingrid Kroll. „Unser Antrag an die Verwaltung wird hoffentlich von allen Verantwortlichen unterstützt.“

Quelle: Pressemitteilung WfU

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