Unfallflucht nach Kollision mit Fußgänger: Tötungsversuch möglich

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Foto: ©A. Reichert

Der Zusammenprall eines Fiat mit einem Fußgänger, die Flucht des Fahrers, aber vor allen Dingen das Geschehen vor dem Aufprall beschäftigen derzeit die Dortmunder Polizei.

Am Samstag, 19.03.2022, hatte ein Fiatfahrer auf der Lagerhausstraße einen 38-jährigen Dortmunder erfasst. Dabei verletzte sich der Fußgänger.

Nach Zeugenangaben flüchtete der Autofahrer, der augenscheinlich schwer verletzte Fußgänger zog sich hingegen in ein Mehrfamilienhaus zurück.

Wie sich später herausstellte, wohnt er in der Nähe des Unfallortes. Einsatzkräfte der Polizei trafen den 38-Jährigen in seiner Wohnung an und veranlassten den RTW-Transport in ein Krankenhaus.

Mehrere befragte Zeugen bestätigten, dass sich der flüchtige Autofahrer und der verletzte Fußgänger kurz vor dem Zusammenstoß heftig und lautstark auf der Straße gestritten hatten. Der 38-Jährige soll im Zuge dieser Auseinandersetzung gegen den Fiat getreten haben. Daraufhin, so mehrere übereinstimmende Zeugenaussagen, soll der PKW-Fahrer mehrfach gedriftet haben und mit geschätzten 30 – 40 km/h auf den Fußgänger zugefahren sein.

Die polizeilichen Ermittlungen zu dem Fahrzeugführer dauern an. Es wird überprüft, ob strafrechtlich von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort oder sogar bei absichtlichem Geschehen von einem versuchten Tötungsdelikt auszugehen ist.

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