Für Radler und Fußgänger: CDU will kleine Brücke in Kessebüren für ca. 178.000 Euro erhalten

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„Es besteht mithin die Möglichkeit, die beliebte und von vielen Menschen aller Altersgruppen stark frequentierte Wegverbindung zum Vogelschutzgebiet Hellwegbörde zu erhalten. Sie darf nicht abgebrochen werden. Es muss alles dafür getan werden, sie zu erhalten.“

Die CDU-Fraktion stellt einen Antrag auf Instandsetzung der Eisenbahnbrücke Am Loerweg in Kessebüren.

In der Sitzung des Bauausschusses am 29.06.2021 waren zwei Varianten mit Kostenschätzungen für einen Neubau der Eisenbahnbrücke vorgestellt worden, erinnert die Fraktion.

„Darin liegen die Kosten deutlich über 500.000, – €. Dazu kämen die Kosten in Höhe von 149.800, – € für den vollständigen Abriss der alten Brücke.“

Das Büro BAB GmbH beschreibt die vorhandene Anlage als eine ursprünglich sehr robust ausgeführte Kreuzungsanlage. Eine Weiternutzung der Brücke als Rad- und Fußweg wird als möglich eingestuft.

Die Kostenschätzungen der BAB GmbH für einen Neubau der Brücke seien mit einer halben Mio. Euro außergewöhnlich hoch, so die CDU. Es gebe jedoch eine Variante für die Instandsetzung „der sehr robust ausgeführten Brücke zur weiteren Nutzung als Fuß- und Radwegbrücke.

Diese Variante wird in der Kostenschätzung mit 178.700, – € angegeben.

Für einen vollständigen Abbruch ist der Kostenanteil für die Kreisstadt Unna mit 149.800, – € angegeben. Dies beinhaltet die vorliegende Vereinbarung, dass die Bahn 50 Prozent der Gesamtkosten für den Abriss übernimmt.


Der Kostenunterschied zwischen Abriss und Erhaltung der Brücke Am Loerweg beträgt für die Kreisstadt Unna gem. Kostenschätzung 28.900, – €.

Die Fraktion führt aus:

„Im Prüfbericht (2021 S1) der BAB GmbH in Kamen vom 23.03.2021 stellt Herr Dipl.-Ing. Stefan Helmke in der Bewertung u.a. fest, dass die Standsicherheit und die Verkehrssicherheit für die Fuß- und Radwegnutzung gegeben sind.

Die Umweltbelastung ist bei der Instandsetzung der Brücke deutlich geringer als bei einem Abriss. Das Anlegen und später wieder Rückbauen einer Baustraße und eines Kranstandplatzes sind nicht notwendig. Es besteht mithin die Möglichkeit, die beliebte
und von vielen Menschen aller Altersgruppen stark frequentierte Wegverbindung zum Vogelschutzgebiet Hellwegbörde zu erhalten. Sie darf nicht abgebrochen werden. Es muss alles dafür getan werden, sie zu erhalten.

Finanzierungsvorschlag:
In den konsumtiven Ermächtigungsübertragungen wurden für den Rückbau städtischer Brückenanlagen 360.000, – € übertragen und stehen im Haushalt.
Die Instandsetzung der Brücke Am Loerweg könnte aus diesen Mitteln finanziert werden.“

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