Volksbank Unna vergab 353 Mio. an Neukrediten – Corona als „Digitalisierungstreiber“

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Volksbank Unna - Archivbild, Foto: S. Rinke / RB

Die Volksbank Unna zieht für das Geschäftsjahr 2021 ein positives
Fazit. Peter Zahmel, Direktor und Niederlassungsleiter der Volksbank
Unna
, stellte die Zahlen der Niederlassung Unna im Rahmen eines
virtuellen Pressegesprächs vor.

Details zur Volksbank Unna

Das Geschäftsvolumen der Volksbank Unna wuchs im Geschäftsjahr
2021 um 285 Millionen Euro und wuchs auf 2,419 Milliarden Euro an.
Dieses Wachstum entspricht einer Steigerung von 13,4 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr. Die Kundeneinlagen stiegen von 2020 zu 2021
um 174 Millionen Euro (von 1,120 Milliarden Euro auf 1,294 Milliarden
Euro). Das entspricht einem Plus von 15,5 Prozent.

Bei den Kundenkrediten gab es eine Steigerung von 111 Millionen Euro
beziehungsweise 10,9 Prozent im Vergleich zu 2020 – von 1,014
Milliarden Euro auf nun 1,125 Milliarden Euro. Um diese Steigerung zu
erzielen, wurden 353 Millionen Euro an neuen Krediten in der Region
abgeschlossen.

Auch bei den Mitgliedern hatte Zahmel positive Zahlen zu vermelden.
Denn die Volksbank Unna gewann im Geschäftsjahr 2021 insgesamt 768
neue Mitglieder dazu (2020 waren es 630).

Einrichtungen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Sport wurden mit 165.000 Euro gefördert.

Peter Zahmel – Foto Volksbank Unna /_jan-heinze

Rückblickend ergänzte Zahmel: „Gerade die Fusion mit der ehemaligen
Volksbank Kamen-Werne
eG war für uns als Volksbank Unna ein sehr
wichtiger Schritt. Nun werden acht der zehn Gemeinden im Kreis Unna
durch unsere starke Gemeinschaft begleitet. Es kommt zusammen, was
zusammengehört.“

Mit Blick auf das kommende Jahr sagte Zahmel: „Durch unser Handeln
im Jahr 2021 haben wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft
unserer Bank gestellt und gestalten diese aktiv.“

Bilanz der Dortmunder Volksbank

Parallel zur Vorstellung der Zahlen in Unna wurden die der Dortmunder
Volksbank am Hauptsitz in der Dortmunder Innenstadt von Michael
Martens vorgestellt. Der 42-Jährige ist seit dem 1. August 2021
Vorstandsvorsitzender der Bank und konnte unter anderem
Rekordwachstumsraten bei Bilanzsumme, Kundeneinlagen und
Krediten vermelden. Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie ist es der
Dortmunder Volksbank gelungen, wichtige Weichen Richtung Zukunft
zu stellen. Neben einem geglückten Generationenwechsel im Vorstand
der Bank wurde die Fusion mit der Volksbank Kamen-Werne eG
abgeschlossen. Außerdem konnte das genossenschaftliche Institut
bestehende Geschäftsbereiche aus- und neue aufbauen. Zusätzlich
wurde die digitale Transformation vorangetrieben.


Bilanzsumme und Kundeneinlagen
Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020 ist die Bilanzsumme der
Dortmunder Volksbank im Jahr 2021 fusionsbereinigt um rund 702
Millionen Euro beziehungsweise 7,6 Prozent gewachsen. Zählt man die
bisherige Bilanzsumme der ehemaligen Volksbank Kamen-Werne eG
hinzu, betrug das Wachstum sogar 1,175 Milliarden Euro – oder 13,5
Prozent. Die Bilanzsumme 2021 liegt nun bei 9,905 Milliarden Euro. Im
Jahr 2020 waren es 8,730 Milliarden Euro beziehungsweise 9,203
Milliarden Euro inklusive der letztjährigen Bilanz der ehemaligen
Volksbank Kamen-Werne eG.


Rekordwachstum bei Krediten
Bei den Kundenkrediten gab es zum wiederholten Mal ein
Rekordwachstum zu vermelden. Fusionsbereinigt wuchsen sie um 596
Millionen Euro (459 Millionen Euro im Jahr 2020), was einem Plus von
rund 9,1 Prozent entspricht. Zusammen mit den Kundenkrediten der
ehemaligen Volksbank Kamen-Werne eG lag die Steigerung bei 13,1
Prozent beziehungsweise 828 Millionen Euro. „Größter Zuwachsbringer
im Kreditgeschäft war einmal mehr der Firmenkundenbereich“,
erläuterte Martens.

Michael artens_foto_stefan-grey


Wertpapier-, Immobilien- und Provisionsgeschäft wachsen
„Drei unserer Geschäftsfelder haben eine besonders dynamische
Entwicklung im letzten Jahr genommen. Das waren das Wertpapier-,
Immobilien- und das Baufinanzierungsvermittlungsgeschäft“, blickt
Martens zurück. Durch Provisionsgeschäfte nahm die Dortmunder
Volksbank insgesamt rund 55 Millionen Euro ein. Im Wertpapierbereich
gelang es der Bank trotz oder vielleicht auch gerade wegen der
volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Millionen Euro beziehungsweise 24,8
Prozent zuzulegen. „Mit nun 13,9 Millionen Euro ist der
Wertpapierbereich klar auf dem zweiten Rang unserer
‚Provisionsertragshitliste‘ und ist durch die Neuaufstellung unseres
Vermögensmanagements und der erfolgreichen Einführung unseres
Private-Banking-Geschäftsfeldes ‚Zelos‘ in seiner Entwicklung noch
lange nicht am Ende“, wirft Martens einen Blick in die Zukunft.

Bei der Immobilienvermittlung konnte die Genossenschaftsbank sogar
27,6 Prozent zulegen und kam auf 4,5 Millionen Euro. „Auch hier
erwarten wir eine positive Entwicklung. Denn schon sehr bald zieht
unser Immobilienteam in sein neues ‚Heimquartier‘ im Herzen des
Dortmunder Stadtzentrums“, so Martens und ergänzt: „Baufinex, der
digitale Marktplatz für alle Baufinanzierungsanliegen, ist im letzten Jahr
ebenfalls gut aus den Startblöcken gekommen und findet bei den
Mitgliedern, Kundinnen und Kunden Anklang. Auch hier haben wir die
Weichen in der Vergangenheit richtig gestellt.“

Digitale Transformation, Mitglieder und Dividende
Eine weitere wichtige Weichenstellung betreibt die Dortmunder
Volksbank gemeinsam – und schon seit Jahren – mit der ganzen
genossenschaftlichen Gruppe: die digitale Transformation. Teil davon
waren im Jahr 2021 ein neues Online-Banking für Privat- und
Firmenkunden sowie neue Apps wie die „VR Banking App“ und die TANGenerierungs-App „VR SecureGo plus“.
„Von diesen Neuerungen profitieren alle Mitglieder, Kundinnen und
Kunden. Die anhaltende Corona-Pandemie erweist sich an dieser Stelle
als eine Art Digitalisierungstreiber.“

Seit Ende 2020 hatte die Dortmunder Volksbank ihren Mitgliedern die
Möglichkeit gegeben, ihre Anteile an der Bank zu erhöhen. Von dieser
Möglichkeit haben in den letzten dreizehn Monaten viele der rund
201.000 Anteilseigner und -eignerinnen Gebrauch gemacht. Durch diese
Aktion wuchs das Geschäftsguthaben der Bank um mehr als 100
Millionen Euro. „Gestartet sind wir Ende November 2020 mit 91,4
Millionen Euro. Nun liegen wir bei 196,6 Millionen Euro – ein toller
Erfolg. Damit haben wir nicht nur die angestrebte Eigenkapitalerhöhung
für unsere Bank erreicht, sondern die Wünsche unserer Mitglieder nach
mehr Beteiligung am Unternehmenserfolg erfüllt“, so Martens. Zur
Dividende der Bank erklärte der Vorstandvorsitzende: „Unseren
Mitgliedern werden wir mit Blick auf das dauerhafte Nullbeziehungsweise Negativzins-Niveau eine Dividende von zwei Prozent
vorschlagen.“
Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement
Durch die Fusion mit der ehemaligen Volksbank Kamen-Werne eG stieg
die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 1.129 auf 1.196.

Über die Volksbank Unna
Lokal verankert und überregional vernetzt bietet die Volksbank Unna
Bankprodukte und Finanzdienstleistungen für Privatkunden und
mittelständische Unternehmen. Sie ist Teil der Dortmunder Volksbank, die vor
über 120 Jahren gegründet wurde. Mit ihrem Filialnetz in Dortmund, Hamm,
Unna, Kamen, Werne, Schwerte, Waltrop, Datteln, Oer-Erkenschwick,
Henrichenburg, Lünen, Castrop-Rauxel und Brambauer sowie rund 316.000
Kundinnen und Kunden ist das genossenschaftliche Institut die größte
Volksbank in NRW. Mit ihren insgesamt rund 1.200 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern sowie einer Bilanzsumme von rund 9,9 Milliarden Euro im Jahr
2021 zählt die Dortmunder Volksbank auch deutschlandweit zu den größten
genossenschaftlich betriebenen Geldinstituten. Durch die Vernetzung mit der
Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken bietet sie
darüber hinaus eines der dichtesten Servicenetze in Deutschland. Die rund
201.000 Mitglieder der Dortmunder Volksbank werden durch den Erwerb
eines oder mehrerer Geschäftsanteile zu Miteigentümern und können an
demokratischen Entscheidungsprozessen innerhalb des Unternehmens
mitwirken. Ihre Verbundenheit mit der Region beweist die Dortmunder
Volksbank unter anderem durch die Förderung lokaler Kulturprojekte,
Sportsponsoring sowie der Finanzierung von Stipendien und Stiftungen.
www.dovoba.de

Quelle: Pressemitteilung Volksbank Dortmund / Unna

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