Keine Ausbeutung von Tieren mehr – Tierrechtler demonstrierten mit drastischen Bildern in Unna

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Mit drastischen blutigen Bildern und entsprechend angezogen, zogen die Tierrechtler durch Unna. (Foto Animal Rights Watch)

Die Ausbeutung und Quälerei von Tieren, sogenannten Nutztieren, muss beendet werden. Dafür gingen Tierrechtlerinnen und Tierrechtler am Samstag in Bönen und Unna auf die Straße. Mit drastischen Bildern und Kostümen wie z.B. einer als Mastschwein verkleideten Demonstrantin in Begleitung eines Schlachters mit blutbespritzter Schürze.

Als 16. Station bildete Unna den Abschluss der diesjährigen Demoreihe für die Schließung aller Schlachthäuser von ARIWA – Animal Rights Watch.

Während die Demoreihe gewöhnlich in Großstädten wie Hamburg, Frankfurt oder Berlin stattfand, wurde Unna dieses Jahr insbesondere aufgrund der eklatanten Tierschutzskandale in Selm (Prott) und Werne (Mecke) ausgewählt, die durch die SOKO Tierschutz aufgedeckt wurden. HIER unser letzter Bericht dazu.

Mit rund 50 Demonstranten starteten die Tierrechtler am Morgen zunächst eine Kundgebung vor der geplanten Erweiterung der Putenmastanlage in Bönen und versammelten sich sodann mit rund 150 Menschen zu Kundgebungen, Musikbeiträgen und einem Demoumzug auf dem Marktplatz in Unna.

Die Aktivisten betonten in ihren Redebeiträgen nicht nur die ethischen Beweggründe für eine tierfreie Lebensweise, sondern wiesen auch auf die negativen Klima- und Umweltauswirkungen der Tierprodukteindustrie sowie deren Relevanz für die Entstehung von Pandemien und Zoonosen hin.

Fotos Animal Rights Watch

So äußerte sich Organisationssprecher Helmut Pruß entrüstet über die Erweiterung der Putenmast in Bönen inmitten einer, wie er es ausdrückte „existenzbedrohenden Klimakatastrophe und einer durch die Tierausbeutung ausgelösten Pandemie.“

„Zukunft gibt es nur vegan“, „Artgerecht ist nur die Freiheit“ oder „Es gibt kein Fleisch von glücklichen Tieren – nur von toten“ waren die Parolen, die auf den Schildern der Demonstrierenden zu lesen waren. Einige Aktivisten unterstrichen die Dringlichkeit ihrer Forderung nach der Schließung aller Schlachthäuser durch aufsehenerregende Kostüme wie z.B. einer als Mastschwein verkleideten Demonstrantin in Begleitung eines Schlachters mit blutbespritzter Schürze.

Viele Unneraner Passante zeigten sich interessiert an der für Unna vergleichsweise lauten und großen Demonstration und informierten sich an den Infoständen.

Quelle: Pressemitteilung Animal Rights Watch

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