3 Festnahmen an 3 Tagen: Kumpel bewahrt vor der Zelle / Drogenkrimineller taucht jahrelang unter

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Flugzeug über Dortmund-Wickede/Massen. (Archivbild RB)

Pro Tag ein Treffer.

Bei den grenzpolizeilichen Kontrollen am Dortmunder Flughafen erwischte die Bundespolizei am Wochenende drei Männer, die zur Festnahme ausgeschrieben waren – jeden Tag einen.

Am Freitagabend (20. August) legte ein 37-Jähriger bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Georgien seinen Reisepass vor. Dabei flog die Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Lübeck wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung auf. Erst wenige Tage zuvor war der Georgier zur Festnahme ausgeschrieben worden, da ihn das Amtsgericht Ratzeburg ein Jahr zuvor – im August 2020 – zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt hatte. Gezahlt hatte der in Düsseldorf Wohnhafte nur einen Teil – nun drohte ihm eine akute Ersatzfreiheitsstrafe von 32 Tagen.

Doch der Verurteilte kontaktierte flugs einen Bekannten, der die fehlenden 650 Euro zur Bundespolizei am Flughafen Dortmund brachte. Und seinem in akuter Not steckenden Kumpel damit vor einem Spätsommer hinter Gittern bewahrte.

Bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Albanien flog am Samstagmorgen (21. August) ein 36-Jähriger auf, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen verschiedener Drogendelikte vorlag – und zwar schon jahrelang. Der Albaner war im Oktober 2014 zu rund 3 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er wanderte vom Airport aus direkt in die Justizvollzugsanstalt, wo er nun seine Restfreiheitsstrafe von 467 Tagen verbüßen muss.

Der Dritte im Bunde war am Sonntagmorgen einr 41-jähriger Rumäne, der aus seinem Heimatland einreiste und in Passau wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden war. Er konnte die Ersatzfreiheitsstrafe abwenden, indem er 380 Euro bei der Bundespolizei auf den Tisch blätterte.

Quelle: Bundespolizei Dortmund

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