Neue Hochinzidenzgebiete ab 27.7. – Branche: „Infektionszahlen bei Urlaubern gehen gegen Null“

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Flugzeug über Dortmund-Wickede/Massen. (Archivbild RB)

Ab Dienstag, 27. Juli, gelten Spanien und die Niederlande als Hochinzidenzgebiete. Heißt, wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nach der Rückkehr nach Deutschland in Quarantäne.

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), hat die Einstufung verteidigt. „Das macht Reisen sicher und – soweit es in einer Pandemie geht – auch planbar“, sagte er der Bild-Zeitung (24. 7.).

Zwar sei es „bedauerlich“, dass die Inzidenzen in Spanien und den Niederlanden so stark gestiegen seien. Aber die Einreisebestimmungen müssten mit den Entwicklungen in der Pandemie „immer wieder neu bewertet“ werden.

Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss ab Dienstag nach der Rückkehr nach Deutschland mindestens 5 Tage in Quarantäne. Einige Reiseveranstalter berichten laut FAZ.net bereits von Stornoanfragen.

Ganz anders bewertet die Tourismusbranche selbst die Lage speziell im populären Sommerurlaubsland Spanien oder auch in der Türkei oder Griechenland:

Aufgrund der aktuellen Infektionslage in Europa durch die neue Delta-Variante von Covid-19 stellt der Veranstalter FTI Group Zahlen von „behördlicher Seite“ für den Zeitraum 1. Juni bis 22. Juli 2021 vor. Erhoben wurden diese für die gefragten Urlaubsländer Griechenland, Spanien und die Türkei. Das Ergebnis laut FTI:

Urlauber-Infektionsquoten über die nachfragestärksten Zielgebiete tendierten durchweg gegen Null.

Seit Anfang Juni hätten rund 225.000 Gäste in den vergangenen acht Wochen ihren Urlaub mit FTI auf Mallorca, den Kanaren, den griechischen Inseln oder in der Türkei verbracht.

Die Zahlen der genesenen, geimpften oder getesteten angereisten Gäste hat der Veranstalter mit den Zahlen abgeglichen, die ihm von den jeweiligen Ämtern zu den Corona-Erkrankungen übermittelt wurden.

„Die Ämter melden uns sofort, wenn einer unserer Gäste vor Ort positiv auf Covid-19 getestet wird, damit wir uns um die Quarantäne für den Kunden kümmern können“, so FTI.

So wurden auf Mallorca und den Kanaren bei insgesamt rund 41.000 FTI-Gästen im besagten Zeitraum 22 Reisende während ihres Urlaubs positiv auf Corona getestet – 0,05 Prozent.

Bei rund 68.000 FTI-Gästen auf Kreta, Rhodos, Kos und Korfu wurden 12 Personen vor dem Heimflug positiv getestet, 0,02 Prozent.

In der Türkei verzeichnete der Veranstalter im Beobachtungszeitraum über 117.000 Gäste, von denen 125 positiv getestet wurden. Die Quote beträgt hier 0,11 Prozent.

„In keiner der Destinationen erlitten Gäste einen schweren Krankheitsverlauf.“

„Derart niedrige Quoten“ in Hauptdestinationen, so Schiller, „führen deutlich vor Augen, dass Reisen in diesen Zeiten sehr sicher ist“. Dies gelte nach wie vor auch für das Urlaubsland Spanien, das aufgrund steigender Infektionszahlen ab 27. Juli als Hochinzidenzgebiet eingestuft wird.

Doch gerade in den weitläufigen Hotelanlagen sowie an den breiten Stränden der kanarischen Inseln oder den Balearen sei sicherer Urlaub unter Einhaltung von Mindestabständen gut machbar.

Quelle: https://www.touristik-aktuell.de/

2 KOMMENTARE

  1. Könnte man nicht sagen, das ist alles ein großer Schwindel? Und alles nur, um den Leuten Angst zu machen und die Impfung zu pushen. Kürzlich sagt mir meine Friseurin, die Ungeimpften seien für die 4. oder 5. Welle verantwortlich. Ich weiß jetzt nicht, welche Welle vor der Tür steht, man möge mir das verzeihen. Ich habe da den Überblick verloren. Aber diese Aussage fand ich so schlimm. Ich denke, die Ungeimpften werden von der Presse und von der Politik zu Monstern gemacht. Und die Leute, die diese Hetze und diese Spaltung schlucken tuen mir fast leid. Auf der anderen Seite verachte ich sie, weil sie außer Angst scheinbar nichts mehr im Kopf haben. Es ist alles so schlimm, ich weiß nicht wie das enden soll.

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