Stadtwerker spenden Überstunden für Fröndenbergs Flutopfer

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10.000 € kamen durch die Umwandlung der gespendeten Überstunden zusammen. Im Bild die Übergabe des symbolischen Schecks an Bürgermeisterin Sabina Müller unter Beisein einiger der spendablen Stadtwerkemitarbeiter. (Foto Stadtwerke Fröndenberg Wickede)

Geackert für die Hochwasserbetroffenen – im doppelten Sinne.

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Fröndenberg Wickede GmbH haben unter dem Eindruck des lokalen Starkregens vom 4. Juli in Fröndenberg in einer spontanen Spendenaktion ihre Überstunden zur Verfügung gestellt – und für Menschen in Not gespendet.

Die Geschäftsführung hat die Überstunden in Absprache mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Greczka in Geld umgewandelt und den Betrag aufgerundet.

So ist eine Summe in Höhe von 10.000 Euro zusammengekommen, die den betroffenen Fröndenbergern schnell helfen soll.

„Unsere Mitarbeitenden waren in dieser schwierigen Situation voll eingebunden und auch gefordert. Sie haben aber schnell erkannt, wie groß die Not bei einigen Betroffenen ist. So kam es zu dieser tollen Aktion, die allen Fröndenbergern zeigen soll, dass wir uns mit den Hilfebedürftigen vor Ort solidarisieren möchten“,

sagt Alexander Loipfinger, Geschäftsführer der Stadtwerke Fröndenberg Wickede GmbH. Unter dem Motto „Deine Zeit für Fröndenberg“ kamen von den Mitarbeitenden insgesamt 230 Überstunden zusammen.

 Der auf diese Weise gesammelte Betrag von 10.000 Euro wurde am Mittwoch, 21. Juli, an Bürgermeisterin Sabina Müller, stellvertretend für die Fröndenberger Bürgerstiftung „Gutes tun“, übergeben.

Die Stiftung hat sich das Ziel gesetzt, trotz Einzelfallprüfungen schnelle finanzielle Unterstützungen für die betroffenen Familien in Fröndenberg sicherstellen zu wollen.

Die Betriebsangehörigen der Stadtwerke haben jedoch nicht nur ihre Überstunden gespendet, sondern Anfang Juli auch mit großem persönlichem Einsatz dafür gesorgt, dass die Strom- und Gasversorgung schnellstens wieder gewährleistet werden konnte und Straßen zügig gesperrt wurden, um weitere Gefahren abzuwenden.

Im Bereich des Löhnbades, welches selbst dem Hochwasser zum Opfer gefallen ist, mussten zudem Straßen und Bachläufe von jeder Menge Unrat befreit werden.

Der angefallene Sperrmüll wurde ebenfalls von Mitarbeitenden der KommunalService Wickede Fröndenberg AöR und der Stadtwerke Fröndenberg Wickede GmbH abgefahren. Und auch nachts waren die Stadtwerker in Aktion, als sie dabei geholfen haben, die BigPacks zur Dammsicherung zu befüllen und an den Damm zu bringen.

„Für diesen Einsatz und die solidarische Unterstützung der Mitbürger möchte ich meinen Mitarbeitern einen großen Dank aussprechen. Denn dieses Handeln zeigt eindrucksvoll, dass wir ein fester Teil von Fröndenberg und Wickede sind“, sagt Alexander Loipfinger.

Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Fröndenberg-Wickede

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