20 Einsätze im MK mit „Pandemiebezug“ – darunter lautstarke Party mit Gewalteskalation

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Symbolbild Pixabay

Insgesamt 20 Einsätze mit „Pandemiebezug“ zählte am vergangenen Wochenende die Kreispolizei des Märkischen Kreises, teilte uns Polizeisprecher Dietmar Boronowski am Montag auf Nachfrage mit.

„Ich würde sagen: ,Von allem etwas´ ohne besondere Vorkommnisse“, berichtet Boronowski und ergänzt: „Bemerkenswert war ein Einsatz am frühen Sonntagmorgen in Iserlohn. Dort wurde eine Ruhestörung gemeldet.“ Doch bei Ruhestörung sollte es nicht bleiben.

Gegen 02:35 Uhr wurden Polizeibeamte der Wache Iserlohn zu besagter Ruhestörung in der Straße An der Stennert gerufen. Vor Ort trafen die Beamten denn auch auf drei junge Männer, die lautstark eine Party feierten.

Einer der drei, ein 20-jähriger Hagener, versteckte sich zunächst hinter parkenden Autos, wurde am im Verlauf des Einsatzes von den Beamten gefunden und kontrolliert. Seinen Ausweis wollte der junge Mann nicht vorlegen, Angaben zur Person wollte er auch nicht machen. Daraufhin wurde er von den Beamten durchsucht.

Das alles machte den betrunkenen jungen Mann derart aggressiv, dass er in Gewahrsam genommen werden sollte – er rastete daraufhin aus, trat wild um sich und spuckte herum.

„Einer der Begleiter, ein 20-jähriger Iserlohner, versuchte noch, seinen Kumpel zu befreien. Auch er musste den Abend im Polizeigewahrsam verbringen“, heißt es im Bericht der Polizei weiter. Laut Polizeisprecher Boronowski handelte es sich bei dem renitenten jungen Mann um den Wohnungsinhaber. Er ist Deutscher.

Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, verblieben aber dienstfähig. Entsprechende Strafanzeigen wegen Widerstands und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurden gefertigt.

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