Fußgänger (28) auf A44 von Pkw erfasst und getötet

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Polizeihubschrauber, Symbolbild - Quelle Pixabay

Plötzlich prallte der BMW des Ehepaares auf der nachtdunklen Autobahn gegen ein Hindernis. Es war ein Mensch.

Tödlicher Unfall am Samstagabend, 6. März, auf der A44 im Kreis Soest in Fahrtrichtung Kassel.

Ein BMW-SUV eines Ehepaares aus Paderborn kollidierte gegen 20.50 Uhr in Höhe des Parkplatzes Berge (Anröchte) bei Tempo 130 auf dem linken Fahrstreifen mit einem Hindernis.

Die Windschutzscheibe zersplitterte, die Fahrerseite wurde stark beschädigt, es fanden sich Blutspuren daran.

Die alarmierten Einsatzkräfte fanden kurze Zeit später einen Leichnam. Der Körper war unter die Leitplanke geschleudert worden.

Zunächst war nicht bekannt, wer der nächtliche Fußgänger war. Er trug keine Ausweispapiere bei sich. Die Polizei suchte das Autobahn-Umfeld mit einem Hubschrauber ab, ohne Ergebnis.

UPDATE 13 Uhr, Sonntagmittag – die Polizei teilt mit:

Zur gleichen Zeit, als der BMW den Fußgänger erfasste, fuhr auch eine Polizeistreife auf der A 44 in Richtung Kassel. Die durch den Aufprall umherfliegenden Fahrzeugteile des BMW trafen den Streifenwagen und beschädigten diesen leicht.

Der 28-jährige aus Polen, der offenbar zu Fuß unterwegs war, verstarb an der Unfallstelle, er wurde offenbar durch den starken Aufprall tödlich verletzt. Nach jetzigem Kenntnisstand verletzte sich weiter niemand. An den beiden Autos entstanden Sachschäden von mehreren Tausend Euro.

Bereits gestern Abend und auch am heutigen Vormittag setzte die Polizei einen Hubschrauber zur Unterstützung der umfangreichen Ermittlungen ein. Die Ermittlungen dauern an.

Die Autobahn war zwischen Erwitte/Anröchte und Geseke bis 0.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr floss über den Parkplatz Berge ab.

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