Aus für Maredo – Steakhousekette entlässt fast alle Mitarbeiter

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Website des Maredo Dortmund / Screenshot

Noch zu Weihnachten warb das Dortmunder Maredo mit einem Gewinnspiel auf seiner Facebookseite um Kundschaft, die in der Krise die Treue hält. Drei Wochen später ist alles vorbei. Und nicht nur in Dortmund.

Die insolvente Steakhouse-Kette Maredo macht nach der coronabedingten Schließung ihrer Lokale nun einen radikalen Schnitt. Fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen gehen, berichtete am Samstag, 16. 1., das Branchenportal „Food Service“.

Man sei zu diesem Schritt gezwungen, weil für die Zahlung von Löhnen und Gehältern kaum noch Liquidität vorhanden sei, teilte die Chefetage dem Personal mit.

„Aufgrund geschlossener Restaurants haben wir seit Anfang November null Umsatz, aber die bestehenden Fixkosten laufen weiter und der Druck steigt.“

Staatliche Wirtschaftshilfen seien nicht bewilligt worden. Daher „läuft uns nun die Zeit davon“.

Alle Mietverträge wurden am Jahresende 2020 gekündigt, nun ist das Personal betroffen. Aus insolvenzrechtlichen Gründen gebe es keine Alternative, heißt es in dem Schreiben. Vorerst weiterarbeiten dürfen nur noch einige Mitarbeiter/innen in der Verwaltung. weiter.

Das Dortmunder Maredo ist bzw. war an der Balkenstraße ansässig.

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