16-jähriger Sextäter in 45 Fällen aktenkundig und von 3 Staatsanwaltschaften gesucht

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2002
Symbolbild Pixabay

In 45 Fällen ist dieser 16-jährige Dortmunder allein bei der Bundespolizei bereits aktenkundig geworden – also im Zusammenhang mit Straftaten auf Bahnhöfen oder in Zügen.

Drei Staatsanwaltschaften interessieren sich für den aktuellen Aufenthaltsort des Jugendlichen, in einem Fall soll er in Verbindung mit einem sexuellen Kindesmissbrauch stehen. Am Montagmorgen, 17. November, erwischte ihn die Bundespolizei (ein weiteres Mal) – der 16-Jährige zog in einer S-Bahn vor einer 21-jährigen Frau blank, onanierte vor ihr und verfolgte sie anschließend, als sie beim nächsten Halt aus dem Zug flüchtete.

Gegen 9.30 Uhr am Montagvormittag war es, in der S1 ab Dortmund, als sich der junge Belästiger vor der jungen Frau entblößte und vor ihren Augen onanierte.

Obwohl die 21-Jährige ihn mehrfach aufforderte, damit aufzuhören, machte er weiter. Die junge Frau flüchtete am Bochumer Hauptbahnhof aus dem Zug, der 16-Jährige heftete sich an ihre Fersen.

Im Personentunnel wurden Einsatzkräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit (MKÜ) der Bundespolizei auf die völlig aufgelöste Frau aufmerksam. Sie vertraute sich den Beamten an. Auf dem Bahnsteig zum Gleis 7 konnte der 16-Jährige dann festgenommen und zur Wache gebracht werden.

Dort wehrte er sich gegen seine Durchsuchung, die anschließend mit Zwang erfolgte.

Akute Haftgründe gegen den Jugendlichen bestanden nicht, bestätigte uns Bundespolizeisprecher Volker Stall auf Nachfrage. Trotz seiner einschlägigen polizeilichen Vorbekanntkeit, „45 mal aktenkundig ist er nur bei uns“, unterstrich der erfahrene Bundespolizist.

Stall ergänzte, dass der junge Dortmunder ein Deutscher ist, „Biodeutscher“. Er habe keinen festen Wohnsitz, sei augenscheinlich „immer auf Reisen“. Ein Verfahren zur Aufenthaltsermittlung des 16-Jährigen lief bei zwei Staatsanwaltschaften wegen Beleidigung, bei einer dritten – Dessau -, weil der 16-Jährige möglicherweise in einen Kindesmissbrauchsfall verwickelt ist.

Am Montag wurde erst einmal ein weiteres Strafverfahren wegen Nötigung und exhibitionistischer Handlungen gegen ihn eingeleitet.

1 KOMMENTAR

  1. gibt es denn keine richtigen Männer mehr, die bei diesen Gelegenheiten einer solchen *** mal ordentlich was auf die Hucke geben ? Sind die denn alle verweichlicht
    und haben Angst vor juristischen Repressionen ? Eigentlich unfassbar !!

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