Zwei 35-Jährige rauben Jugendlichem das Handy – Per Ortung erwischt

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Foto: Symbolbild RB

Brutaler Raub auf einen 16-jährigen Jugendlichen am Montagabend, 19. 10., in Dortmund. Die Täter, korrekt: Tatverdächtigen: zwei erwachsene Männer.

Der 16-Jährige ging gegen 20.50 Uhr auf der Münsterstraße in der Nordstadt entlang, als er unvermittelt von zwei fremden Männern angegriffen wurde. Einer packte ihn am Hinterkopf und drückte ihn herunter, dabei riss er seinem Opfer das Mobiltelefon aus der Hand. Anschließend flüchteten die Räuber in Richtung Westen.

Weit kamen sie nicht. Denn mit Hilfe der Handyortung konnte die Polizei zwei Tatverdächtige ausmachen, sie im Bereich Missundestraße/Alsenstraße lokalisieren und kontrollieren. Tatsächlich fand sich bei einem das frisch geraubte Mobiltelefon des 16-Jährigen.

Die Männer mussten nun den Weg zur nächstgelegenen Polizeiwache antreten. Der eine konnte nach Abschluss des Verfahrens wieder gehen, den mutmaßlichen Haupttäter brachten die Beamten ins Polizeigewahrsam. Beide erwartet nun ein Strafverfahren wegen Raubes. Ob für den zunächst in der Wache verbliebenen Hauptverdächtigen Untersuchungshaft beantragt bzw. erwirkt wurde, blieb offen.

Zu den Räubern notiert Polizeisprecherin Nina Kupferschmidt in ihrer Pressemitteilung lediglich „beide 35“. Auf Nachfrage unserer Redaktion konkretisierte sie, dass beide bulgarischer Herkunft sind, der eine seinen Wohnsitz in Dortmund hat und der andere momentan ohne Wohnsitz ist. Über polizeiliche Vorbekanntheiten war nichts in Erfahrung zu bringen.

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