Unruhen und Polizeieinsätze am Hitzewochenende in Bädern und an Seen

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Unruhig und teilweise chaotisch ging es am zurückliegenden Hitzewochenende in vielen Freibädern und an Ausflugsseen in der Umgebung zu, da zahlreiche Menschen bei Ü33-Temperaturen nach Abkühlung suchten und gleichzeitig die meisten Urlauber zu diesem Wochenende wieder nach Hause zurückgekehrt waren.

Die Polizei Schwerte bekam im Elsebad am Freitag mit zwei renitenten Aggressoren zu tun:

Weil sich der 40-jährige und der 36-jährige Schwerter nicht an Sicherheitsabstände hielten und von den gesperrten Startblöcken im Freibad sprangen, stellte ein Bademeister die beiden  zur Rede.

„Sie wurden daraufhin aggressiv und beleidigten ihn“, berichtet Polizeisprecher Christian Stein. „Als ein weiterer Angestellter die beiden Männer aufforderte, das Freibad zu verlassen, wurde auch dieser beleidigt. Und: Der Aufforderung kamen die beiden weiterhin nicht nach.“

Der Schwimmbad-Mitarbeiter rief daraufhin gegen 18.25 Uhr die Polizei.

Gegenüber den Einsatzkräften verhielten sich die beiden Männer ebenfalls aggressiv und respektlos. Mehrfach mussten die Polizeibeamten die renitenten Badegäste auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes hinweisen. Letztendlich trollten sich die zwei, verließen mit einem weiterhin aggressiven Verhalten das Elsebad und gingen zu ihrem Fahrzeug. Dabei wurden sie von den Beamten begleitet, die dem Duo Platzverweise erteilten. Daraufhin stieß einer der zwei noch eine Beleidung gegen eine Polizistin aus. Damit hat er sich ein Ermittlungsverfahren eingehandelt.

Auf Anfrage sagte uns Polizeisprecher Christian Stein ergänzend, dass der Ältere der beiden Männer bereits polizeibekannt ist, u. a. wegen Körperverletzung.

„Dieser Einsatz wurde von zahlreichen Besuchern des Elsebades beobachtet. Unsere Einsatzkräfte haben von den Badegästen vor Ort sehr viel Lob für ihre ruhige und professionelle Arbeit in dieser hitzigen Situation bekommen. Diese Worte der Anerkennung gegenüber unserer Kolleginnen und Kollegen haben mich sehr gefreut“, sagt Polizeihauptkommissar Andreas Vallieri, Leiter der Polizeiwache Schwerte.

Vom Möhnesee meldet die Kreispolizei Soest zwischen Freitagnachmittag und Sonntagabend fast 50 Polizeieinsätze.

„Dabei ging es meist um das dort herrschende Verkehrschaos. Kleiner Unfälle, zugeparkte Einfahrten und Autos die Schlicht im Weg standen waren dabei die Haupteinsatzgründe. Außerdem kam es zu ein paar kleineren Streitigkeiten“, schildert Polizeisprecher Lückenkemper.

„Rappelvoll“ sei es auch am Alberssee gewesen, dort gab es allerdings nur wenige Polizeieinsätze. Zweimal mussten die Beamten wegen des Konsums von Marihuana einschreiten, zweimal wegen Randalierern. Fazit: „Insgesamt viel zu tun, aber zum Glück nichts Schlimmes passiert!“

Quelle: Kreispolizei Unna, Kreispolizei Soest

 

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