Mit 100 durch die 30er-Zone – 2 Führerscheine nebst Autos kassiert

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Mit bis zu 100 Stundenkilometern jagten sie durch den 30er-Bereich.

Zwei weitere Möchtegernrennfahrer gehen nach dieser Kontrolle Sonntagfrüh (7.6.) in der Dortmunder Innenstadt  die nächste Zeit zu Fuß, fahren Rad oder irgendwo mit; jedenfalls fahren sie nicht mehr selbst ein motorisiertes Vehikel.

Gegen 0.55 Uhr bemerkten Polizeibeamte zwei Autofahrer, die über die Löwenstraße gen Osten bretterten – in einer Tempo-30-Zone wurden geschätzte Geschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h erreicht.

Aufgrund der Raserei wurden beide Fahrzeuge deutlich in den Gegenverkehr  getragen. Ein Auto geriet sehr nah an den linksseitigen Gehweg. Im weiteren Verlauf beschleunigten die Raser augenscheinlich mit maximaler Motorleistung, „Rechts vor Links“ wurde ignoriert.

Es folgten brandgefährliche Überholmanöver von ordnungsgemäß fahrenden Autos, scharfes Einscheren. Inklusive. Nach weiterer Beschleunigung, auch beim Durchfahren einer Baustelle, konnten die Beamten der lebensgefährlichen Aktion ein Ende setzen und beide Autos im Bereich Heiliger Weg stoppen.

Bei den Fahrern handelt es sich um einen 22-Jährigen Mann aus Gelsenkirchen sowie einem 25-jährigen Siegburger.

Die Polizisten beschlagnahmten Autos und Führerscheine beider Raser. Sie erwartet jetzt eine Anzeige wegen illegalem Autorennen bzw. „grob verkehrswidrigem und rücksichtslosem Fortbewegen als Kfz-Führer zum Erreichen einer höchstmöglichen Geschwindigkeit“.

„Das nächste Rennen wird wohl zu Fuß durchgeführt werden. Ist auch gesünder für alle“, schließt Polizeiisprecher Gunnar Wortmann trocken.

Quelle: Polizei Dortmund

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