Ikea schickte Kunden weg und will Konzept überarbeiten

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Warten auf Einlass in der langen Schlange vor dem Ikea-Einrichtungshaus in Kamen, Samstagmittag, 2. Mai. (Foto: Privat)

Maximal 560 Kunden gleichzeitig dürfen sich aufgrund der Corona-Schutzverordnungsbestimmungen im schwedischen Möbelhaus am Kamen Karree aufhalten – vielfach so viele rollten am Samstag heran.

Vor Ikea Kamen war der Andrang so enorm, dass die Leitung des Einrichtungshauses einige Kunden nach Hause schicken musste, sagte die Kamener Ikea-Chefin heute gegenüber der Presse.

NRW-weit will Ikea sein sorgfältig erstelltes Sicherheitskonzept (mit Abstandsregelungen, Wegebezeichbungen etc.) noch einmal nachprüfen,  da sich der Andrang auf alle elf Häuser gleichermaßen erstreckte.

Als Grund für den Ansturm der Kunden vermutet die Kamener Leiterin hauptsächlich den Erlebnisfaktor: Freizeiteinrichtungen sind ja per Coronaschutzverordbung weiter geschlossen,  zudem war am Samstag das Wetter wenig outdoor-tauglich. Zudem war es Monatsanfang – das Gehalt war bei vielen auf dem Konto.

2 KOMMENTARE

  1. Ist ja echt ein triftiger Grund.
    Neben dem Erlebniswert hat man ja auch noch das Geld auf dem Konto weil Monatsanfang. Das muss dringend weg, Die Bank könnte ja pleite gehen oder das Geld fängt an zu stinken.
    Allein schon aus Solidarität gegenüber denen die derzeit deutlich weniger auf dem Konto haben durch Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld und die sicher nicht daran denken können einen “Erlebnistag” bei IKEA zu haben würde ich da schon nicht hin.

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