Eingeschränkt, überwacht durch Corona-Regeln? Das sagen unsere Leser

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Symbolbild / Quelle Pixabay

Coronaverstöße selbst bei der Polizei oder dem Ordnungsamt melden würde laut unserem Stimmungsbild eher wenige unserer Leser – vielen behagt dieser Gedanke nicht.

Zugleich fühlen sich aber auch nur die Wenigsten von den Corona-Schutzverordnungen – Kontaktbeschränkung, Ansammlungsverbot – übermäßig eingeschränkt oder gar „überwacht“. Hier ein Meinungsbild, das wir vor einigen Tagen erneut auf Facebook erfragt hatten.  / Anm.: Wörtlich übernommen, nicht korrekturgelesen.

Fühle mich eingeschränkt/überwacht – Fühle mich unwohl:

Sandra G.: Ja. Und mir geht es alles andere als gut damit. Ich weiß auch nicht mehr, wie ich da noch „das beste draus machen“ soll.

  • Pia S.: Die Lebensqualität hat sich schon drastisch eingeschränkt. Einfache Dinge sowie Treffs oder Feiern sind strafbar. In so einer Situation ist es leider unumgänglich.

Lisa M.: Fühle mich kontrolliert und eingeschränkt. Freue mich auf mehr Ausgang ☀️
Allerdings bin ich sehr genervt. Viele Menschen sind jetzt oft am merken. Das stört mich sehr. Wo ist die „gute“ Laune hin?

  • Denise L.:  Ich fühle mich sehr eingeschränkt und unwohl.
    Jetzt weiß ich wie sich die Menschen in der DDR gefühlt haben müssen.

Markus B.: Übermäßig Überwacht nicht… aber deutlich eingeschränkt. Da wir sonst viel im Urlaub sind und auch so viel unterwegs… statt Biergarten und gesellig in der Kneipe/Restaurant halt zu Hause im Garten…
Schlimm finde ich es für die Alten die ihre Kinder und Enkelkinder vermissen sowie natürlich auch anders herum… wobei das natürlich wichtig ist um keinen zu gefährden.
Ich finde allerdings das alle Menschen getestet werden sollten damit man mal einen Überblick hat wie gefährlich die Lage wirklich ist… vielleicht hatten wir alle schon das Corona Vergnügen ohne es zu wissen ?‍♂️

  • Freddy V.: Für mich ist die Einschränkung vieler Grundrechte eine negative Zäsur. Auch die ganze Gängelung, Denunziation, Überwachung sprengt alle Grenzen. Und…..wird der Staat diese ganzen Maßnahmen wieder zurückfahren oder mit Hinweis auf zukünftige Krisen inkraft lassen?

Heidrun K.:  Ja schon! Ich fühle mich in meiner Lebensqualität eingeschränkt, da ich meine Kinder nicht sehen kann! Sie gehören zu meinem Wohlbefinden einfach dazu!

  • Andreas B.: Die richtigen Einschränkungen und Folgen werden in den nächsten Monaten und Jahren noch kommen. Bisher ist das alles für die meisten (hier in den Industrieländern) noch erträglich. Bilanziert wird später. Und dann wird es für manch einen ein böses Erwachen geben.

Fühle mich weder eingeschränkt noch überwacht:

Walter S.:  Nein, ich fühle mich nicht eingeschränkt und überwacht.
Diese Einschränkungen müssen sein damit wir diese Pandemie in den Griff bekommen. Die Leute sollen sich ALLE an die Regeln halten.
Und dann…ein Dankeschön an alle Leute die im Einzelhandel arbeiten müssen.
Sie verdienen unsere Anerkennung und Dank.
#stayathome und bleibt gesund

  • Monika S.:  Ich fühle mich kein bisschen überwacht. eingeschränkt sind wir wohl fast alle irgendwie.Aber wir wissen ja um was es dabei geht..je mehr sich daran halten umso schneller haben wir es hinter uns ?und ehrlich?.Ich genieße es gerade auch ein bisschen.Diese entschleunigu ng?
    vielen Dank nochmal,daß ihr es den Kindern ermöglicht,ihre Grüsse zu schicken.?..als Oma hab ich mich riesig gefreut

Uschi E.:  Ich halte die Maßnahmen für sinnvoll. An die Vernunft der Leute zu appellieren nützt leider nicht viel. Deshalb musste die Ausgangsbeschränkung her. Wir sind jetzt drei Wochen zu Hause. Manche haben den Sinn der Aktion verstanden und halten sich daran. Andere werden es leider nicht begreifen. Es geht hier um Solidarität, Schutz der anderen. Da ist Egoismus falsch. Denn man schadet mit seinem Verhalten den anderen.
Ich bin dafür, dass die Maßnahmen mindestens noch zwei/drei Wochen bestehen bleiben. Dann sollte man sich die Zahlen erneut anschauen und entscheiden, wie es weitergehen soll.
Gesundheit geht vor!
Ich fühle mich nicht gegängelt, kontrolliert oder eingeschränkt, da ich den Sinn der Maßnahmen verstehe. Es kommen auch wieder andere Zeiten.

  • Hermine P.:  Ich gestehe, dass ich keinen Unterschied zum normalen Alltag erlebe. Das liegt bei mir daran, dass ich auf den ERolli angewiesen bin und daher viele „normale“ Tätigkeiten nicht machen kann. Spontan irgendwo hinfahren mit ÖPNV – unmöglich, da weder die Busse (die Rampe ist zu steil, ich setze auf), noch Bahn (zu großer Abstand Bahnsteig – Zug, ggf mit Höhenunterschied, zudem viele nicht barrierefrei erreichbare Bahngleise) für mich nutzbar sind.
    Spontan in den Urlaub? Bei der Menge an (kostengünstigen) Ferienunterkünften?
    Mal sich mit Freunden im Restaurant treffen? Ok, wer kennt denn überhaupt ein barrierefreies Restaurant mit Behinderten-WC in Unna??
    Einkaufen? Joah, die Krankenkasse ist für einen Radius von 2 km um das Haus zuständig – da liegt bei uns nur der Lidl in der Hansastrasse… aber hey, der wird ja eh bald geschlossen!

Silke M.: Überwacht fühle ich mich nicht, aber eingeschränkt, weil ich irgendwie ein schlechtes Gewissen habe wenn ich was einkaufen muss. Aber ich rege mich mehr über die Leute auf, die die Lage immer noch nicht erkannt haben und z. B. Verkäufer/innen anpampen weil nicht alles vorrätig ist. Bleibt doch bitte freundlich, es ist auch so schon schlimm genug.

  • Maik J.: Überwacht fühle ich mich nicht, sondern nur eingeschränkt. Trotz allem finde ich die Maßnahmen sinnvoll und angebracht.
    Es graut mir jedoch davor, wenn der „normale Alltag“ zurück kehrt. Das wird Kraft und Nerven kosten.

Susanne P.: Ich fühle mich nicht eingeschränkt. Ich genieße es, dass die Geschäfte nicht so voll sind und einem die Menschen nicht im Nacken hängen und anrempeln o.ä. Allerdings tun mir die Kinder leid, die ihre Freunde nicht treffen und sich draußen nirgends richtig austoben können. Und für Menschen in den Pflegeheimen ist es wahrscheinlich schlimm.

  • Christa M: Prinzipiell finde ich die Maßnahmen ok, ich hätte mir nur eine bundesweite Regelung gewünscht. es kann ja nicht sein das ein Bundesland keinen rein lässt um seine Küsten zu schützen, im Umkehr aber deren Bürger im Nachbarbundesland fahren dürfen weil ddort die Baumärkte auf haben. Das die Inseln abgeriegelt wurden finde ja noch gerechtfertigt in Anbetracht der schlechten medizinischen Versorgung. Auch fände ich es gut wenn beim Einkauf ein Mundschutz getragen würde, so könnten sich alle gegenseitig schützen. Was ich aber für eine, aus medizinischer Sicht, riesen sauerei halte ist das tragen von Handschuhen. Vielleicht sollten sich diese Leute mal besser informieren, denn auch die Handschuhe sind porös und hinzu kommt noch das der Träger sich in falscher Sicherheit wähnt. Einkaufen, Hände waschen und gut ist.

Jens R.: Ehrlich gesagt? Nein weil ich alles nach wie vor weiter so getan habe, wie bisher auch – ebend nur mit Abstand in der Öffentlichkeit.  Was gar nicht geht ist, das irgendwelche Gesetze/Verordnungen durchgejagt werden soll, die verfassungswirdrig mit vielen Fehlern sind.

Gudrun L: Ich fühle mich sicher .Ich kann aber nur von 4 x die ich draußen war urteilen .am besten ist es zu Hause .?

Frauke H.: Ich fühle mich nicht beeinträchtigt und auch nicht bevormundet ,im Gegenteil , es ist zu unserem Schutz ! und es sollte sogar jeder so vernünftig sein , und einen Mundschutz tragen und auf keinen Fall eine zu frühe Lockerung , sonst sehe ich alles den Bach runtergehen…

  • Jan Ł.: Alles entspannt ?
    nur arbeiten gehen würde ich gerne mal wieder ?‍♂️

Marcus S.: Nö. Finde es eigentlich recht angenehm.

  • Bianca W.: Ich für mich nicht. Ich kann alleine die Verkehrsmittel nutzen, ich würde alleine im Pkw sitzen, alleine im Park spazierengehen oder mich ausruhen, alleine zuhause auf dem Balkon grillen, auf Hobby (Schiffsmodellbau) kann ich auch mal ein paar Monate verzichten (darf im Moment noch nicht wieder den Pkw nutzen um dorthin zu gelangen). Geschlossene Parks sind nicht so schön – ok. Und dass man im Moment niemanden im Seniorenheim besuchen darf – mein Vater wird im Sommer 93 Jahre alt – aber mein Vater sieht es ganz entspannt „…dafür gibt es das Telefon….“ Einzig das man im Moment niemand sonst besuchen darf ist nicht so schön. Aber dafür gibts doch die Messanger usw.

Heike L.: Müßten noch mehr durchgreifen!!! MUNDSCHUTZ UND HANDSCHUHE

  • Angelika M.: Ich fühle mich nicht überwacht aber die Leute vergessen das Verkäuferinnen auch Menschen sind die auch mal ein Danke schön gut tut???

Anne S.: Nein, das ist ganz richtig so!
Aber es wäre ja ganz schön wenn die Ärzte wieder normale Öffnungszeiten hätten. Schön wäre es auch wenn die Frisör wieder geöffnet hätten! Sonst finde Ich nicht das ich übermäßig Überwacht und Eingeschränkt bin!

  • Andrea G.: Ich fühle mich ganz und gar nicht eingeschränkt. Ich kann soweit doch alles machen was nötig ist. Ich finde das die Maßnahmen auch länger dauern könnten und von mir aus auch verschärft werden könnten. Umso schneller kommen wir da durch. Auch wenn es für mein Geschäft jetzt schlecht ist………

Judith B.:  Das tolle ist, man hat viel mehr Zeit für die Familie, auch wenn wir noch arbeiten gehen.
Wir sind sonst viel in Freizeitparks, Zoos, schwimmen usw usw, vorallem in den Ferien. Das kann man nachholen.
Schade ist es für meinen Sohn, er vermisst seine kumpels. Aber sie telefonieren Mega viel, zocken online zusammen usw..
Oma wird täglich per FaceTime angerufen.
Und im Garten wird sich dann mit dem Hund ausgepowert,oder wir fahren Fahrrad. Es geht alles.
Im Moment sollte uns allen die Gesundheit einfach vor gehen. Man kann noch genug machen, man muss nur Ideen haben ?

  • Birgit R: Ich fühle mich nicht überwacht ! Die Einschränkungen müssen sein – leider halten sich viele nicht daran ! Es wurden Partys gefeiert und jede Menge Müll hinterlassen ! Solche Leute sind dann Schuld wenn die Ansteckungsrate nach oben geht ! Ich vermisse meine Kinder und Enkel ! Für deren Gesundheit nehme ich alles auf mich — und Umgekehrt ebenso !

Daniela W.: Grundsätzlich alles gut und richtig so!!!!
Man gewöhnt sich dran und muss ja auch nicht immer „jede Party“ mitfeiern.
Aber mir fehlen viele alltägliche Dinge so langsam. Freunde sehen, essen gehen, Kino etc. Es ist nicht mehr so locker flockig wie vorher. Und Kurzarbeit trifft uns zusätzlich auch. Und mir macht es Angst das es weiter so streng zu geht, denn wir erwarten Ende Mai unser Baby. Wenn ich jetzt schon dran denke das mein Mann 2std nach der Geburt gehen muss und uns dann auch nicht besuchen darf…. da könnte ich heulen!!!! ? Das wäre ein Alptraum für mich! Ich hoffe das lockert sich bis dahin.

  • Antje U.: Ich fühle mich weder eingeschränkt noch überwacht. Im Gegenteil, freue mich immer wenn ein Polizeiwagen durch die Straße fährt.
    Das einzige, was ich vermisse ist meine Tochter und mein Enkel

Kath Arina Ich finde es völlig in Ordnung. Klar musste ich meinen Urlaub und diverse Veranstaltungen stornieren, aber ich weiss ja wofür ich das tue. Meine Lebensqualität ist nicht eingeschränkt, da ich einfach das Beste aus dem hole, was gerade möglich ist. Wenn man alles schlecht sehen will, dann fühlt man sich auch schlecht. Daher: #stayathome and #staypositive ?

  • Volker V.: Ich fühle mich nicht überwacht und die Eingeschränktheit hält sich doch auch in Grenzen. Es geht doch um Leib und Leben. Meckern und draufhauen ist doch so einfach. Diese Zeit müssen wir jetzt gemeinsam versuchen zu überstehen. Danach ist ausreichend Zeit das Thema aufzuarbeiten und Fehler abzustellen, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Nur was erwartet uns in der Zukunft? Weiß das heute schon jemand. Ich bin sicherlich auch nicht mit allem einverstanden, finde aber, dass in Deutschland ein guter Job gemacht wird. Leider konnten die vielen Experten die Pandemie auch nicht vorhersagen. Wo war/ ist die „Dame“ mit der Glaskugel und der schwarzen Katze? Ab morgen darf dann weiter kritisiert werden!

Dulce L.: Überwacht fühle ich mich nicht nur etwas eingeschränkt. Trotzdem halte ich die Maßnahmen für sehr sinnvoll.

  • Matthias S.: Da man bei schönem Wetter immer noch Gruppen beim Grillen auf der Terrasse zusehen kann, ist mit Kontrolle ja nicht sonderlich viel. Die Regeln beim Einkaufen stören mich kaum. Mein Kind vermisst die Schule natürlich nicht, aber trotzdem sollte man da auch an Lösungen arbeiten, wie zeitversetzter Unterricht in kleinen Gruppen z.B., zumindest für die Hauptfächer. Davon abgesehen bin ich ein Befürworter der Maskenpflicht im öffentlichen Raum, mittlerweile sollte es genügend MNS geben, reicht auch selbstgenäht.

Steffen K.: Mich nervt es, dass ich nicht mal eben zum Friseur kann oder in vier verschiedene Geschäfte muss, um Klopapier zu bekommen. Vermissen tue ich die Abende des gemütlichen Essen-Gehens mit Freunden, aber da muss man nun halt durch. Kommen auch wieder bessere Zeiten.

  • Sabrina H.: … ja die Vernunft siegt „wir bleiben Zuhause“ so gut wie es geht, Gesundheit ist sehr sehr wichtig!

Katta R.: Überwacht… Nur beim Einkaufen.
Wir sind ein 5 Personen Haushalt und man wird echt schräg angeschaut wenn man 3 Pakete Nudeln im Wagen hat o. Ä… Aber eingeschränkt. Bzw ich gar nicht so, aber die Kinder halt. ?‍♀️

Betty S.: Wir haben da überhaupt kein Problem mit . Das einzige was wir vermissen sind die Kinder und Enkelkinder. Wir können uns gut alleine beschäftigen. Auch das nach 43 Jahren ?‍♀️

Uschi B.: Klar bin ich vielen Dingen eingeschränkt, ich fühle mich nicht eingeschränkt.
Ich passe mich der Situation an.
Die Gesundheit steht über allem.

  • Christiane F.: Fühl mich überhaupt nicht überwacht o.ä.
    Eingeschränkt ja, aber man weiß ja auch wofür man das in Kauf nimmt. Es ist eine Frage der Zeit. Wenn es hilft, Zeit zu gewinnen, dann nehme ich es gern in Kauf

Anke B.: Weder noch ! Okay, keine Schule, aber dafür Strassen relativ leer. Mich stört es nicht sonderlich !

  • Gabi S.: Ich finde es okay. Wird ja nix gespeichert, sondern nur kontrolliert wer sich nicht an die Maßnahmen hält. Schlimmer finde ich, wenn Polizisten angespuckt werden und dann noch Corona gerufen wird…

Tina T.: Sicherlich fährt öfters das Ordnungsamt oder die Polizei vorbei. Ist mir schnurz, lächel ihnen freundlich zu und sie lächeln zurück. Machen nur ihren Job, und da bei uns alles ist wie es sein sollte, habe ich keinen Problem damit!

  • Herta H.: Eingeschränkt manchmal schon, bewacht bzw. überwacht auf keinen Fall, wir leben hier friedlich mit Fuchs und Hase zusammen?

Melanie K.: Ich fühle mich weder eingeschränkt noch beobachtet.

  • Dieter K.: Ich finde das sich das Leben insgesamt total entschleunigt hat und das empfinde ich als sehr angenehm

Susanne M.: Definitiv nicht überwacht.
Eingeschränkt etwas, aber das ist absolut in Ordnung und überhaupt nicht negativ.

  • Susanne R.: Auf keinen Fall, ganz im Gegenteil. Wir in NRW sind stark betroffen, dafür ist die Vorgehensweise recht human. Kann ja nicht zu viel verlangt sein, einfach mal zu Hause zu bleiben und sich an einfache Regeln zu halten.

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