130 km/h statt 50 – Kreispolizei kritisiert „Corona-Raserei“

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Zweieinhalb Mal so schnell wie erlaubt… das war der  Spitzenreiter, aber nur einer von 120.

„Die aktuell freien Straßen sind für einige Fahrzeugführer offenbar Grund zum Gasgeben.“ Das musste die Kreispolizei Unna bei einer Radarkontrolle am Mittwochnachmittag (08.04.2020) in Selm auf der Netteberger Straße feststellen. Wo 50 km/h das Limit ist,  wurden in etwa vier Stunden 120 Fahrzeuge mit überhöhtem Tempo gemessen.

22 Fahrzeugführer erhalten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und mindestens einen Punkt in Flensburg, weil sie mehr als 20 km/h zu schnell waren,

9 Fahrer kassierten ein Fahrverbot von mindestens einem Monat.

Weitere 98 Fahrzeugführer müssen mit einem Verwarnungsgeld rechnen.

Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer mit 130 km/h auf dem Tacho: Ihn erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

„In der schweren Zeit von Corona ist es nicht nachvollziehbar, wenn durch Raserei zusätzlich Menschenleben gefährdet werden. Geschwindigkeitsüberschreitung ist nach wie vor eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle. Daher werden auch in Zukunft weiter Kontrollen durchgeführt“, betont Stephan Werning, Polizeirat und Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizei Unna.

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