Bei Anträgen auf Einbürgerungen oder Niederlassungserlaubnissen wurden komplett gefälschte Sprachzertifikate bei den Ausländerbehörden vorgelegt. Später nahmen gleich komplett „falsche“ Personen unter dem Namen des Antragstellers an Sprachprüfungen teil.
Im Zusammenhang mit der illegalen Erlangung von Sprachzertifikaten gab es am Mittwoch (21. 10.) einen umfassenden Durchsuchungseinsatz in Bayern und NRW. Unter Federführung der Polizei Aschaffenburg wurden in unterschiedlichen Kreispolizeibehörden in NRW rund 30 Gebäude durchsucht, auch in Dortmund, Lünen und Hamm.
Sieben Tatverdächtige im Alter von 26 bis 46 Jahren wurden festgenommen und am Donnerstag (22. 10.) in NRW und Aschaffenburg einer Ermittlungsrichterin vorgeführt.
Die Tatverdächtigen mit deutschen, syrischen, irakischen, jordanischen und rumänischen Staatsangehörigkeiten befinden sich derzeit in Haft. In einem Fall wurde der Haftbefehl unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Besonders erwähnenswert ist der Polizei das Aufdecken einer professionellen Fälscherwerkstatt mit hochwertigen Druckern zur Herstellung falscher Dokumente und Ausweise.
Zudem wurde bei einem Tatverdächtigen eine scharfe Schusswaffe gefunden. Die Ermittler beschlagnahmten eine mittlere fünfstellige Bargeldsumme und Kleinmengen abgepackter Betäubungsmittel, die mutmaßlich zum Verkauf bereit lagen.
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Die Aschaffenburger Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln seit 2025 gegen eine größere Gruppierung wegen des Tatverdachts der banden- und gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern, banden- und gewerbsmäßiger Urkundenfälschung sowie weiterer Delikte.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit der illegalen Erlangung von Sprachzertifikaten, welche unter anderem bei Einbürgerungsverfahren Verwendung finden, erstrecken sich auf Fälle im gesamten Bundesgebiet und auch in Österreich.
Die ersten Ermittlungen richteten sich zunächst gegen die Nutzer der gefälschten Sprachzertifikate. In der Folge ergaben sich schrittweise Hinweise auf die Hersteller und die Vertreiber der Dokumente sowie die Rollenverteilung innerhalb der Tätergruppierung, berichtet die Aschaffenburger Polizei.
In engem Austausch mit zahlreichen beteiligten Behörden im Bundesgebiet und in Österreich wurden strukturierte und arbeitsteilige Vorgehen offengelegt.
Die Ermittlungen ergaben Hinweise auf eine mittlere zweistellige Anzahl Tatverdächtiger. Sie verschafften dritten Personen im dreistelligen Bereich illegale Sprachzertifikate und bereicherten sich dadurch.
Zudem ließen sich Zusammenhänge zu weiteren Ermittlungsverfahren in ganz Deutschland und ins europäische Ausland herstellen. Die Polizeiinspektion Aschaffenburg steht insbesondere mit den Dienststellen aus Nordrhein-Westfalen, in deren Zuständigkeitsbereich ein Großteil der Ermittlungsstränge zusammenläuft, und Österreich im regelmäßigen Austausch.
Vorgehensweise der Täter
„Die Beschuldigten legten im Rahmen ihrer Anträge auf Einbürgerung oder Erteilung einer Niederlassungserlaubnis zunächst hauptsächlich gänzlich gefälschte Sprachzertifikate bei den Ausländerbehörden vor. In Folge kamen vermehrt sog. Stellvertreter zum Einsatz, die im Namen des Antragstellers, meist unter Vorlage eines gefälschten Identitätspapiers, an der Prüfung teilnahmen.“
Erste Durchsuchungen und Festnahmen Anfang Juli
Am 2. Juli gab es in NRW erste Durchsuchungen und Festnahmen. Zu dem umfangreichen Beweismaterial, das sichergestellt wurde, gehörten gefälschte Ausweisdokumente, Sprachzertifikate und Einbürgerungsurkunden.
Im Rahmen des Einsatzes wurden eine 24-jährige Afghanin und ein 35-jähriger Iraker vorläufig festgenommen. Die Haftbefehle wurden gegen strenge Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Quelle: Polizei Aschaffenburg, Polizei Dortmund

































Na toll, wir lassen ja sowieso schon (fast) jeden in unser Land. Jetzt fällt durch Lug und Betrug das fast auch noch weg. Was wollen die alle hier? Ich wußte gar nicht, dass die Deutschen so beliebt sind in der Welt. Oder sollte doch dahinter stecken, dass wir so blöde sind, uns dermaßen ausbeuten zu lassen. Und jetzt komme mir keiner mit der Floskel, unser Land braucht Zuwanderung. Diese Leute braucht keiner!
Ich stimme „Wilhelm“ zu und ergänze: Ausländern Haftverschonung zu gewähren, ist nach meinem Verständnis Beihilfe und Beihilfe zur Flucht bzw. zur Strafvereitelung.
Nah, Du musst doch bloß zuhören. Der derzeitige Syrische (Übergangs-) Präsident hat dem Kanzlerdarsteller im März (2026) gesagt, das binnen 3 Jahren 80 Prozent aller Syrer und Syrischstämmigen aus Deutschland ausgereist sind. Dem gemäß haben (Oktober) bereits mindestens grob 500.000 Syrischstämmige Deutschland verlassen, und bis zum März noch mal mindestens die selbe Anzahl. Wer sich also Frage „Was? Da? Wo oder wie…?“ – Sie sagen es euch doch…