Fast vier Stunden lang suchte ein Großaufgebot an Rettungskräften am Samstagabend, 10.10.2026, an und in der Lippe in Werne nach einer vermeintlichen Frau in einer lebensbedrohlichen Notlage.
Am Ende ergab sich ein Verdacht gegen den Melder, einen polizeibekannten jungen Mann.
Gegen 18:30 Uhr meldete der 24-jährige aus Werne über den Notruf, dass am Werthweg in Werne eine Frau in die Lippe gestürzt sei.
Daraufhin wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, an denen mehr als 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt waren – mit Drohnen und zwei Booten, ein Sonarboot des THW, ein Rettungshubschrauber, ein Polizeihubschrauber und mehreren Streifenwagen.
Die bis 22:16 Uhr andauernden Suchmaßnahmen verliefen ergebnislos.
„Bei der zeitgleich stattfindenden Befragung des stark alkoholisierten und polizeibekannten Mitteilers ergaben sich mehrfach Widersprüche in seinen Aussagen“, berichtete am Sonntagvormittag ein Polizeisprecher. „Auch gegenüber Zeugen hatte er widersprüchliche Angaben gemacht, so dass der Verdacht einer böswilligen Alarmierung besteht.“
Entsprechende Ermittlungen dauern an.
































