13-Jähriger schlief ohne Gurt auf Rückbank – Vier Schwerverletzte bei Kollision auf A44 bei Fröndenberg

0
439

Vier Menschen wurden bei einer Kollision mit drei Autos am Sonntagabend (13.09.) auf der A 44 schwer verletzt – ein Minderjähriger darunter, der im Moment des Unfalls unangeschnallt auf der Rückbank schlief.

Wie die Polizei berichtet, war ein 23-Jähriger aus Möhnesee gegen 19:25 Uhr mit seinem Mercedes auf dem linken Fahrstreifen der A 44 in Richtung Kassel, bei ihm im Auto eine 17-Jährige und ein 13-Jähriger

Zwischen dem Parkplatz Buchenhain und dem Autobahnkreuz Werl verlor der Mann auf der nassen Fahrbahn, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über den Mercedes.

Das Auto geriet ins Schleudern und kollidierte mit dem Heck eines Seats aus Bochum, der auf dem rechten Fahrstreifen fuhr.

Der Mercedes überschlug sich und blieb schließlich seitlich im Grünstreifen liegen. Durch die Wucht des Aufpralls riss das rechte Hinterrad des Seats ab und traf den Opel eines 43-Jährigen aus Soest. Dieser blieb bei dem Unfall unverletzt.

Alle Insassen des Mercedes sowie der 28-jährige Seatfahrer aus Bochum wurden bei dem Unfall schwer verletzt. „Nach derzeitigen Erkenntnissen lag der 13-Jährige zum Unfallzeitpunkt schlafend auf der Rückbank und war nicht angeschnallt“, bemerkt die Polizei in ihrem Bericht.

Zur medizinischen Versorgung der Verletzten landete ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle. Die A 44 wurde zunächst in Richtung Kassel voll gesperrt, gegen 21:20 Uhr wurde der linke Fahrstreifen wieder freigegeben. Nach Abschluss der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die Fahrbahn gegen 21:50 Uhr wieder komplett frei.

Der Mercedes und der Seat wurden abgeschleppt. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den 23-Jährigen.

Quelle Polizei DO

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here