Lesermeinung zur Regenbogentreppe: Wenn Moralisten Führungsanspruch erheben

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Deutschlandfahne - Symbolbild, Quelle RB

Der Eklat um die Neheimer „Regenbogentreppe“, die Unbekannte über Nacht mit den deutschen Nationalfarben übermalten und damit bei den örtlichen Grünen einen Aufschrei wegen einer „rechtsextremistischen Tat“ provozierten, veranlasst einen Leser aus Soest zu einem ausführlichen Meinungsbeitrag.

Hier ein Auszug:

„Die zur Mäßigung verpflichtete, mit einem staatlichen Bildungs- und Neutralitätsauftrag betraute und zugleich für Bündnis 90/ Die Grünen im Arnsberger Stadtrat sitzende Beamtin Verena Verspohl (Gesamtschulleiterin in Fröndenberg) brandmarkte die vermeintlich verunstaltete Treppe nicht als rechte – man mag staunen – gar als eine „rechtsextreme Aussage“. Diese Tat sei ein Akt „gegen Vielfalt, gegen Queere, gegen Frieden, Freiheit und eine bunte Gesellschaft, pro Nationalismus“. Die Opferrolle wurde vollends angenommen. Diese Tat könne man, so Verspohl, nicht fehlinterpretieren. Mit dieser Aussage hat sie unfreiwillig bewiesen: Kann man doch.

Schwarz-Rot-Gold ist keineswegs politisches Accessoire, kein Parteibanner und schon gar keine modische Provokation. Es ist seit
den Befreiungskriegen ein Symbol, das selbst die düstersten Irrwege deutscher Geschichte überlebt hat.

Diese Farben stehen seit 1848 für Einigkeit, Recht und Freiheit – sie sind der sichtbare Ausdruck dessen, was Demokratie bedeutet.

Lesen Sie weiter auf Ausblick am Hellweg.

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