„Im Rahmen der Champions League-Partie zwischen Borussia Dortmund und Inter Mailand kam es während der Anreise beider Fanlager am Mittwochabend zu einer polizeilichen Maßnahme in der Dudenstraße in Dortmund.“
Hinter dieser nüchternen Einleitung der Dortmunder Polizei verbirgt sich ein räuberischer Überfall auf drei Mailänder Fans durch mehrere Dutzend Täter vor dem Champions League-Spiel am Mittwochabend, das der BVB mit 0:2 verlor.
Die drei Italiener, die zur Begegnung in der Königsklasse nach Dortmund gereist waren, wurden demnach am Mittwochnachmittag (28. 1.) gegen 16.35 Uhr auf der Hohen Straße aus einer rund 50-köpfigen Fangruppe heraus angegriffen und beraubt.
Mit Fanartikeln, Bargeld und einen Rucksack als Beute flüchteten die Täter in ein Fanlokal auf der Dudenstraße.
„Da die Gruppe sich im Anschluss zunächst trotz polizeilicher Weisungen weigerte, die Lokalität zu verlassen, wurde über die Staatsanwaltschaft Dortmund ein Durchsuchungsbeschluss bei der zuständigen Richterin erwirkt“, meldet ein Polizeisprecher.
„Daraufhin verhielten sich die im Gebäude befindlichen Personen kooperativ, weshalb die Polizei ab 19:45 Uhr ihre Maßnahmen durchführen konnte.“
Die Beamte stellten die Personalien aller 66 Personen fest und entließen die Fans nach Beendigung der Maßnahmen vor Ort. Im Anschluss durchsuchte die Polizei ab etwa 21:15 Uhr das Gebäude. Gegen 21:40 Uhr – über fünf Stunden nach dem Raub – war die Maßnahme schließlich beendet.
Leitender Polizeidirektor Achim Stankowitz (Leiter Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz) lässt sich am Schluss der Pressemitteilung mit den Worten zitieren:
„Unser klares Vorgehen mit zahlreichen Beamtinnen und Beamten vor Ort ist auch ein unmissverständliches Signal. Allen Menschen, die im Rahmen von Fußballspielen Straftaten begehen wollen, tritt die Polizei Dortmund rigoros entgegen. Wir akzeptieren derartige Rechtsbrüche nicht und werden auch in Zukunft wachsam bleiben, damit sich derartige Vorfälle nicht wiederholen.“
Quelle Polizei DO




































Das aus der rund 50-köpfigen „Fan“-Gruppe niemand die Täter aufhält ist ganz schön traurig.
Warum nicht die 3 Italiener ins Fanlokal auf der Dudenstraße mitnehmen und zusammen den Sport feiern?