Startschuss für den Bio-Economy-Campus Bönen: 23,5 Mio. € aus Landesfördertopf

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Foto WFG


Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheids in Höhe von rund 23,5 Mil-
lionen Euro gab NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur (Grüne)
den offiziellen Startschuss für den Bau des Bio-Economy-Campus in Bönen. Der För-
derbescheid wurde am Samstag, 3. Mai an Dr. Christian Rose, Geschäftsführer der
Bio-Security Immobilien GmbH, überreicht.

Das ambitionierte Vorhaben wird im Rahmen des 5-StandorteProgramms gefördert
– mit dem Programm unterstützt die Landesregierung gezielt die Städte Duisburg,
Gelsenkirchen, Hamm, Herne und den Kreis Unna, um Innovation, Klimaschutz und
neue wirtschaftliche Perspektiven in ehemaligen Kohleregionen zu fördern. „Für
bioökonomische Lösungen braucht es nicht nur gute Ideen und kluge Köpfe – es
braucht auch Räume, in denen sie wachsen können. Mit dem Bio-Economy-Campus
wird ein Leuchtturmprojekt realisiert, das Ökologie, Ökonomie und Innovation mitten
im Herzen von Nordrhein-Westfalen in Einklang bringt“, erklärt Mona Neubaur, Mi-
nisterin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW.

„Gerade kleine Unternehmen und Start-ups in der Region können zukünf-
tig vom Kompetenzzentrum profitieren: Mit starker Infrastruktur und einem exzel-
lenten Netzwerk schaffen wir hier einen Ort, an dem nachhaltige Produkte und effi-
ziente Verfahren der Zukunft entstehen.“

Ein Leuchtturmprojekt für Bioökonomie und Strukturwandel

Auf dem Grundstück neben dem bestehenden Kompetenzzentrum Bio-Security in
Bönen entsteht in den kommenden vier Jahren ein modernes Labor- und Büroge-
bäude mit insgesamt 3.550 Quadratmetern Nutzfläche. Ziel des Bio-Economy-Cam-
pus ist der Transfer von Wissenschaft und Wirtschaft in der Bioökonomie. Projekte
sollen hier vom Forschungsstadium bis zur Anwendbarkeit gebracht, Unternehmen
bei der Umstellung auf biologische Produkte und Prozesse unterstützt und innovati-
ven Start-ups Raum und Förderung für ihre Entwicklung geboten werden.

Der Neubau umfasst 1.300 Quadratmeter Labor- und Technikumsflächen sowie 665 Quad-
ratmeter Büroflächen. Schwerpunkt der wissenschaftlich-technischen Ausstattung
sind Bereiche wie Bioprozesstechnik und Spezialanalytik.

PM WFG Kreis Unna

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