Illegales Rennen mit schwer verletztem Unbeteiligten auf A1 bei Unna

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Symbolbild, Rücklicht eines Autos, Quelle Pixabay

Acht Stunden nach einem illegalen Rennen in Lünen mit einer schwer verletzten Unbeteiligten am Karsamstag passierte ein ganz ähnlicher Unfall auf der A1 bei Unna. Auch hier erlitt ein unbeteiligter Autofahrer mutmaßlich nach einem Autorennen schwere Verletzungen, während mehrere Beteiligte flüchteten.

Am Samstag (04. April) gegen 19:30 Uhr ereignete sich auf der A1 in Fahrtrichtung Köln, kurz vor dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna, ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Ein Senior wurde schwer verletzt.

Noch während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Zwei Beteiligte sollen geflüchtet sein. Die Polizei Dortmund sucht jetzt nach Zeugen.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhren drei hochmotorisierte Fahrzeuge auf der A1 in Richtung Köln, darunter der 24-jährige Unfallverursacher aus Ganderkesee in seinem Audi RS6 Avant.

Unter Ausnutzung aller drei Richtungsfahrstreifen und des Seitenstreifens überholten sie sich riskant und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit mehrfach gegenseitig.

Im Baustellenbereich kurz vor dem Kreuz Dortmund-Unna krachte der 24-Jährige mit seinem Audi nahezu ungebremst auf das Heck eines vorausfahrenden Mercedes eines 74-Jährigen aus Witten.

Durch die Wucht des Aufpralls schleuderten beide Fahrzeuge in die Betonschutzwand. Der Mercedes prallte zurück und drehte sich mehrfach. Dabei streifte er den Mercedes eines 45-jährigen Niederländers und einen Audi.

Der 24-jährige Unfallverursacher verletzte sich bei dem Zusammenstoß leicht. Der 74-Jährige erlitt schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen.

Die beiden anderen an dem verbotenen Kraftfahrzeugrennen beteiligten Autos flüchteten von der Unfallstelle. Ersten Zeugenangaben zufolge könnte es sich um einen weißen Audi R8 aus Wuppertal und einen schwarzen BMW aus dem Hochsauerlandkreis handeln.

Zur Unfallaufnahme wurde das Verkehrsunfallaufnahme-Team angefordert. Währenddessen musste die Richtungsfahrbahn Köln gesperrt werden. Der Verkehr wurde zurückgeführt und von der Autobahn abgeleitet.

Der Audi und zwei Mobiltelefone des 24-Jährigen sowie der unfallbeteiligte Mercedes des Witteners wurden sichergestellt.

Die Polizei Dortmund sucht nun nach den beiden am Rennen beteiligten Fahrzeugen. Diese könnten weiter in Richtung Köln weitergefahren sein oder im Kreuz Dortmund-Unna auf die A44 abgebogen sein.

Hinweise bitte an die Autobahnpolizeiwache Kamen, 0231-132/4521.

Quelle Polizei Dortmund

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