Buchstäblich schief ging am Mittwochmorgen, dem 1. April, die Fahrt eines Lkw-Fahrers verbotenerweise über den Thabrauck zwischen der Wilhelmshöhe, Fröndenberg-Frömern und Ardey.
Der Lastwagen geriet auf der schmalen, kurvigen, holprigen und streckenweise völlig zerklüfteten Fahrbahn in Schieflage – es ging nicht mehr vor und nicht mehr zurück.
Ein Zeuge alarmierte um kurz nach 7 Uhr die Polizei. Deren Pressechef Bernd Pentrop bestätigte unserer Redaktion, dass der Einsatz nach knapp einer halben Stunde wieder beendet war. Es kam zum Glück zu keinen weiteren Schäden.
Der Lkw kippte nicht um, sondern wurde durch einen Kollegen desselben Unternehmens wieder auf die Fahrbahn gezogen.
Der Thabrauck gilt als eine der kaputtesten Straßen Fröndenbergs. Er ist für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Der Verstoß gegen das Verkehrszeichen 262 wird laut Polizeisprecher Pentrop mit 40 bis 100 Euro geahndet, ist damit nicht teurer als z. B. Parken auf dem Gehweg.
Möglicherweise wollte der Lkw-Fahrer durch die verbotene Abkürzung die Umleitung vermeiden, die derzeit aufgrund der Sperrrung auf der Ardeyer Straße erforderlich ist.



































