Da ein politischer Hintergrund für die Dortmunder Polizei nicht auszuschließen ist, hat sie den Staatsschutz eingeschaltet.
In der Nacht zum Samstag (21.03.) krachte ein Regionalexpress bei Kamen gegen Betonplatten, die auf die Gleise gelegt worden waren. Die Polizei Dortmund hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen.
Gegen Mitternacht befand sich der RE1 auf dem Weg von Aachen nach Hamm. Zwischen Kamen-Methler und dem Bahnhof Kamen erblickte der Lokführer plötzlich Gegenstände auf den Gleisen.
Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung prallte der Zug auf die Hindernisse.
Der Lokführer und die insgesamt 309 Passagiere blieben unverletzt. Der Zug war durch die Kollision jedoch nicht mehr fahrbereit. Die Fahrgäste wurden aus dem Regionalexpress evakuiert und setzten ihre Reise mit einem Ersatzzug fort.
Erste Ermittlungen ergaben, dass Unbekannte mehrere Betonplatten und eine Metallstange auf die Gleise gelegt hatten. Die Platten waren zuvor von einem Kabelschacht neben der Bahnstrecke entfernt worden.
Der Tatort befindet sich nahe einer Unterführung im Bereich der Straßen Königsstraße/Roggenkamp im Stadtteil Methler.
Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der zuständige Staatsschutz des Polizeipräsidiums Dortmund die Ermittlungen übernommen.
Die Polizei fragt: Wem sind vor Mitternacht verdächtige Personen im Bereich der Bahnstrecke aufgefallen? Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegen.
Quelle Polizei DO



































