„Haltung zeigen“ gegen Antisemitismus – Löhrmann (Grüne) betont in Unna gesamtgesellschaftliche Verantwortung

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Auf dem Foto von links: David Nethen (Leiter des Amtes für Kultur und Weiterbildung der Kreisstadt Unna), Sabine Fischer (RBB), Nadin Rybarski (KI), Sylvia Löhrmann (Beauftragte des Landes NRW für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur), Norbert Fischer (RBB) und Stefanie Bergmann-Budde (VHS). Foto Stadt Unna

„Bildung muss Haltung zeigen“, so die Quintessenz dieser Veranstaltung. In diesem Fall Haltung gegen Judenhass. Die Zusammenfassung durch die Stadt Unna blieb im Allgemeinen.

Sie lautet:

Bei der Veranstaltung „Mehr Licht“ im Zentrum für Internationale Lichtkunst am Dienstag, 17. März, hat NRW-Antisemitismusbeauftragte Sylvia Löhrmann (Grüne, d. Red.) die zentrale Bedeutung einer aktiven Bildungsarbeit im Kampf gegen Antisemitismus hervorgehoben. Die Staatsministerin a.D. war als Gastrednerin vor Ort und formulierte einen klaren Appell:

„Der Kampf gegen Antisemitismus ist nicht nur eine historische Verantwortung, sondern eine aktuelle, gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur gemeinsam bewältigt werden kann.“

Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna, dem Regionalen Bildungsnetzwerk Kreis Unna sowie der Volkshochschule Unna-Fröndenberg-Holzwickede organisiert. Im Zentrum stand die Frage, welche Rolle Bildung in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung spielt.

Die Diskussion machte deutlich, dass sich Bildung nicht auf reine Wissensvermittlung beschränken darf. Vielmehr muss sie Räume für Dialog eröffnen, in denen Haltung gefördert, Empathie entwickelt und demokratische Werte aktiv gelebt werden können.

Landrat Mario Löhr (SPD) unterstrich in seinem Grußwort die gesellschaftliche Relevanz des Themas. David Neil Nethen, Unnas Kulturamtsleiter (Grüne), ergänzte: „Allein die Tatsache, dass so viele verantwortliche Akteurinnen und Akteure heute hier zusammenkommen, zeigt eindrücklich, welche Tragweite dieses Thema hat und dass wir bereit sind, dieser Verantwortung mit unserem starken Netzwerk gemeinsam zu begegnen.“ Auch die Anwesenheit des Bildungsdezernenten des Kreises Unna, Sven Brüggenhorst, unterstreiche die strategische Bedeutung der Bildungsarbeit in der Region.

Die Stadt Unna zieht das Fazit:

„Mit dem Format ,Mehr Licht´ wurde eine Veranstaltungsreihe geschaffen, die nicht nur informiert, sondern auch zum Nachdenken anregt.

Sie macht deutlich, dass eine offene, demokratische Gesellschaft eine Bildung braucht, die Haltung zeigt und fördert.“

Quelle Stadt Unna

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