Die Jugendkriminalität innnerhalb Dortmunds hat sich verlagert. Herrschten früher besondere Probleme in den Stadtteilen Scharnhorst und Aplerbeck, rückt inzwischen der Bereich des Hellwegs mehr in den Fokus.
Am Freitag, 20. Februar, unternahm die Dortmunder Polizei einen ersten „gezielten Schwerpunkteinsatz mit hoher Kontrolldichte“ in Lünen, Aplerbeck, Asseln, Körne und Scharnhorstt. Die Beamten kontrollierten, machten Gefährderansprachen und waren auf die „Verhinderung bzw. beweissichere Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten“ aus.
Kurz gefasst wurden an diesem Tag 80 Personen und ein Dutzend Autos kontrolliert. Das Ergebnis wirkt überschaubar:
„Die Beamten fanden bei einem 20-jährigen Mann ein Pfefferspray, das sichergestellt und im Anschluss asserviert wurde.“
Der Grund für die ergebnisarmen Kontrollen könnte sein – das deutet die Polizei jedenfalls im Passus weiter unten an -, dass sich die Jugendkriminalität, die speziell in Aplerbeck und Scharnhorst jahrelang ein besonderes Problem war, verlagert hat.
So erinnert die Polizei an frühere Jahre, in denen die Schwerpunkteinsätze zunächst auf die Bereiche Scharnhorst, Aplerbeck und Lünen-Brambauer ausgerichtet waren.
„Bei erkennbaren regionalen Verschiebungen wie im Frühjahr und Mitte des vergangenen Jahres reagierte die Polizei jedoch auch flexibel auf räumliche Verlagerungen der auffälligen Jugendlichen.
Damals tauchten beispielsweise neue Probleme im Bereich des Wickeder und Körner Hellwegs auf, weshalb die Einsatzorte konsequent angepasst und erweitert wurden.
In diesem Jahr wird das Einsatzkonzept daher auf alle Wachbereiche der PI 3 (östliche und südöstliche Stadteile Dortmunds sowie Lünen) ausgeweitet.“
Auch der direkte Austausch mit den Anwohnern stand im Fokus, berichtet die Polizei weiter: „Viele Bürgerinnen und Bürger zeigten reges Interesse, suchten aktiv das Gespräch mit den Einsatzkräften und begrüßten die sichtbare Präsenz.“
Die Polizei Dortmund werde weiterhin konsequent und sichtbar im Einsatz bleiben, um Straftaten frühzeitig zu verhindern und das Sicherheitsgefühl der Menschen im Stadtbezirk nachhaltig zu stärken.
Quelle Polizei DO



































