Nach Gewaltausbruch bei Stadtmeisterschaft Fröndenberg: Alkoholverbot, Einlasskontrolle, Eintrittsgeld, Fair Play-Pokal

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Fotoquelle: Stadt Fröndenberg

Nach den gewalttätigen Vorfällen bei der Stadtmeisterschaft Fröndenberg am 10. Januar in der Gesamtschule hatte Bürgermeister Dirk Weise (CDU) wie berichtet alle beteiligten Vereine eingeladen.

Am Montag, 19. Januar 2026, trafen sich Vertreter der Sportvereine SV Langschede, SV Bausenhagen, SC Fröndenberg Hohenheide, SV Frömern, des Stadtsportverbandes und der Ausschussvorsitzende des AGS zu einem Austausch im Rathaus.

„Alle Vereine haben die Vorfälle sehr ernst genommen und nach einer kritischen Selbstanalyse das Konzept der Stadtmeisterschaft gemeinsam überarbeitet“,

teilte die Stadt Fröndenberg im Anschluss mit.

„Bürgermeister Dirk Weise lobte ausdrücklich die enge, schnelle und konstruktive Zusammenarbeit der Vereine, mit dem Ergebnis, dass einer weiteren Stadtmeisterschaft mit neuem Konzept nichts entgegensteht.“

Auf folgende Punkte haben sich die Vereine geenigt:

1. Gemeinsame Ausrichtung durch die 4 Fröndenberger Fußballvereine – Ziel: starkes Zeichen des Zusammenhalts und der Wertschätzung unter den Kooperationspartnern und deeskalierende Wirkung durch die Präsenz von Vertretern aller Vereine

2. Vollständiges Alkoholverbot innerhalb der Sporthallen während der Veranstaltung. Ziel: Ein Alkoholverbot reduziert Gewalt- und Konfliktpotenziale und verringert impulsives Verhalten.

3. Eintrittsgelder. Ziel: Ein Eintrittsgeld sorgt dafür, dass vorwiegend sportinteressierte Besucher zur Veranstaltung kommen.

4. Einlasskontrolle. Ziel: Eine Einlasskontrolle sorgt für Sicherheit durch die Erkennung von Gefährdungen und die Durchsetzung von Zutrittsregeln.

5. Ordnungsdienst aus Vertretern aller Vereine. Ziel: Ein Ordnungsdienst, der Vertreter aller Vereine umfasst, schafft Vertrauen, gewährleistet einen geordneten Veranstaltungsverlauf und beugt Eskalation vor.

6. Barrieren/Banden zwischen Zuschauerrängen und Spielfeld. Ziel: Eine klare räumliche und physische Trennung zwischen dem Spiel und dem Zuschauerbereich verhindert, dass Zuschauer das Spielfeld betreten und zur Eskalation beitragen.

7. Verschiedene Fair-Play-Aktionen während des Turniers, Trainergespräche vor Turnierbeginn: klare Leitlinien für die faire sportliche Auseinandersetzung, Fokus auf Leistung und Teamgeist. Begleitprogramme: Fair-Play-Newsletter, Spots/Durchsagen mit fairen Botschaften.

8. Ausloben eines Fair-Play-Pokals für die sportlich fairste Mannschaft (höchstdotierter Preis des Turniers). Ziel: Würdigung von sportlich fairem Verhalten, Modus: Schiedsrichter- und Turnierleitung bewerten nach Abschluss anhand festgelegter Kriterien.

Für Mitte März ist ein gemeinsamer Austausch unter den Trainern und Spielführern aller Seniorenmannschaften in Fröndenberg im Rahmen eines Festes im Vereinsheim in Fröndenberg geplant.

Quelle Stadt Fröndenberg/BM Weise

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