Medizinischer Notfall am Lkw-Steuer in Lünen – Mehrere Kollisionen, Lebensgefahr

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Foto: Symbolfoto - c/o Rinke

Am Dienstagvormittag (13.01.) erlitt ein LKW-Fahrer in Lünen einen medizinischen Notfall und kam dadurch von der Straße ab. Zeugen leisteten Erste Hilfe und begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen. Der Fahrer schwebt in Lebensgefahr.

Gegen 10 Uhr fuhr der 56-Jährige aus Bergneustadt mit seinem 7,5-Tonner auf der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Westen, berichtet die Polizei.

Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt der Mann auf Höhe der Bushaltestelle „Altstadtstraße“ einen medizinischen Notfall und verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der LKW kam nach links von der Fahrbahn ab und fuhr ungebremst weiter. Dabei prallte er rontal mit dem Mercedes Sprinter eines 54-Jährigen aus Schwerte zusammen, der dadurch gegen den Opel eines 52-jährigen Lüners geschoben wurde.

Nachdem der LKW durch den Grünstreifen gepflügt und mit mehreren Sträuchern und Bäumen zusammengestoßen war, prallte er auf der Marienstraße gegen einen geparkten Mercedes Vito. Schließlich stieß der LKW gegen die Mauer einer Garagenzufahrt und kam so zum Stehen.

Durch herumfliegende Steine wurde zusätzlich ein geparkter Peugeot beschädigt.

Zeugen zogen den 56-Jährigen aus dem Führerhaus und leiteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Reanimationsmaßnahmen ein. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, es besteht Lebensgefahr, teilte ein Polizeisprecher am Dienstagnachmittag mit.

Der 54-Jährige, sein 60-jähriger Beifahrer aus Dortmund sowie der 52-Jährige wurden leicht verletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergungsarbeiten war die Konrad-Adenauer-Straße in beide Richtungen gesperrt. Gegen 12:25 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

Quelle Polizei Dortmund

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