Polizei Dortmund konstatiert „zufriedenstellendes Jahr“ bezüglich Jugendkriminalität in den Stadtteilen

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Symbolbild Pixabay

„Mit gezielten Schwerpunkteinsätzen, einer hohen Kontrolldichte und einer konsequenten Verfolgung von Verstößen ist es gelungen, in Aplerbeck, Scharnhorst, Asseln, Brambauer und Co. für ein insgesamt zufriedenstellendes Jahr zu sorgen.“

So selbstbewusst blickt das Dortmunder Polizeipräsidium mit seinem Chef Gregor Lange (SPD) auf das zurückliegende Jahr zurück, wenn es um die Eindämmung von Straftaten minderjähriger Krimineller geht.

Die Bilanz in Zahlen:

  • 794 Personen und 78 Fahrzeuge kontrolliert.
  • 19 Strafanzeigen,
  • 11 Ordnungswidrigkeitenanzeigen,
  • 3 freiheitsentziehenden Maßnahmen,
  • 4 Sicherstellungen (je 2 Drogen- und Waffenfunde)

„Im Bedarfsfall überprüft die Polizei auch bestehende Messertrageverbote und schreitet im Zweifel konsequent ein“, betont die Behörde.

„Noch viel wichtiger als die nackten Zahlen ist aber diese Tatsache: Die Polizei Dortmund war fortwährend präsent, konsequent und handlungsfähig.“

„Unsere Linie ist eindeutig: Wer als junger Mensch Straftaten begeht oder Regeln missachtet, trifft in Dortmund auf eine Polizei, die nicht wegschaut.“

betont Polizeipräsident Gregor Lange.

Ein besonderer Fokus lag im vergangenen Jahr auf Kiosken, die sich als wiederkehrende Anziehungspunkte für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende herausgestellt hätten – insbesondere dort, wo der Jugendschutz missachtet wurde. So setzte das Ordnungsamt Testkäufer ein, um Verstöße beim Verkauf von Alkohol und Tabakwaren aufzudecken und zu ahnden.

„Zu den herausragenden Einsätzen des Jahres zählt leider auch der Alleinunfall einer stark alkoholisierten 15-Jährigen, die mit einem E-Scooter bei 1,18 Promille verunglückte. Der Fall unterstreicht eindringlich, warum Prävention, Kontrolle und konsequentes Einschreiten der Polizei in allen Bereichen unverzichtbar bleiben.“

Die Schwerpunkteinsätze waren zunächst auf Scharnhorst, Aplerbeck und Lünen-Brambauer ausgerichtet. Bei erkennbaren regionalen Verschiebungen wie im Frühjahr und Mitte des vergangenen Jahres reagierte die Polizei jedoch auch flexibel auf räumliche Verlagerungen der auffälligen Jugendlichen. Damals tauchten neue Probleme im Bereich des Wickeder und Körner Hellwegs auf, weshalb die Einsatzorte konsequent angepasst und erweitert wurden.

In diesem Jahr wird das Einsatzkonzept daher auf alle Wachbereiche der PI 3 (östliche und südöstliche Stadteile von Dortmund sowie dem Stadtgebiet Lünen) ausgeweitet.

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