#Meist gelesen 2025 – Januar/Februar: Ja, nein, vielleicht – Posse um Vollsperrung auf der Friedrich-Ebert-Straße

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Das Teilstück vor der Sanierung in Richtung Unna. (Foto RB)

Von Dampflok- und Weihnachtsnostalgie über tragische Unfälle und Unglücke bis hin zu Aufregerthemen wie der Grundsteuer oder überteuerte Radwege reichte 2025 unsere Palette der meist gelesenen Artikel – auch die Festa Italiana fehlt natürlich nicht in den unseren Top 15. HIER finden Sie alle „Best of“-Artikel im Überblick.

In den ersten Tagen des neuen Jahres rufen wir die jeweiligen Top-Leserthemen jedes Monats noch einmal in Erinnerung. Im Februar war es eine Posse über eine mehrfach angekündigte Vollsperrung auf Königsborns Hauptverkehrsstraße, bei der die eine Hand offenbar nicht wusste was die andere tat.

Wir berichteten zwischen Ende Januar und Mitte Februar 2025 mit mehreren Aktualisierungen bzw. Korrekturen seitens der Stadt:

Auf der Friedrich-Ebert-Straße ab Kreuzung Parkstraße/Afferder Weg in Richtung Amtsgericht ist eine Vollsperrung einzuplanen.

Es geht nur um ein kurzes Stück Fahrbahn, das jedoch umso stärker ramponiert ist. Um die Schäden auszubessern, ist eine beidseitige Sperrung erforderlich, über die die Anwohner bereits per Handzetteln informiert wurden. Der Termin ist allerdings hinfällig.

Die Fahrbahndecke wird auf 12 cm aufgenommen und erneuert.

Dazu wird die Friedrich-Ebert-Straße von der Kreuzung Parkstraße/Afferder Weg bis zur Hausnummer 65 voll gesperrt. Gesperrt wird auch die Zufahrt zur dortigen Tankstelle.

Fußgänger können den Bereich passieren, die Gehwege bleiben frei.

Eine Umleitungsstrecke soll ausgeschildert werden. Die Stadt kündigt sie wie folgt an:

  • Pkw/Lkw: Zechenstraße, Hammer Straße, Parkstraße
  • Busverkehr: Hubert-Biernat-Straße, Platanenallee, Parkstraße
  • überörtlicher Verkehr: Kamen, Schattweg; Unna, Gießerstraße, Hammer Straße, Parkstraße.

+++ -Update – die Stadt Unna teilt mit: Die Deckensanierung muss aufgrund der Witterung verschoben werden +++

Am Morgen des 19. 2. wurde die Sperrung eingerichtet – und wenige Stunden später wieder abgebaut – die Firma, die die Straße sperren sollte, wusste nichts von der Verschiebung. Ein erkleckliches Verkehrschaos war die Folge.


Später teilte die Stadt mit, dass die Deckensanierung aufgrund der Witterung – überraschender Kälte im Winter – verschoben werde. Bis wann?

Dazu gab es keine Auskünfte.

Während der nächsten Wochen verharrten die Sperrbaken dann in Warteposition am Straßenrand. Von Sanierung und Sperrung war erst einmal keine Rede mehr.

Erst im Juni (!), vier Monate nach der ursprünglich geplanten Sanierung, legte der Landesbetrieb Straßenbau dann tatsächlich los – zum größten Gespött startete er mit der Fahrbahnseite in Richtung Unna, die kaum kaputt war, während das Gepolter auf der maroden Gegenseite in Richtung Kamen noch einige Wochen weiterging.

Pünktlich zu Mittsommer waren diese wenigen Meter zerklüftete Hauptverkehrsstraße schließlich geglättet. Von der ersten Ankündigung bis zur Vollendung hatte es fast exakt ein halbes Jahr gedauert.

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