Ohne Auto zum Samstagseinkauf: Stadt subventioniert Zusatz-Busfahrten in Unnaer City und sichert Anbindung nach Hemmerde

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Symbolbild eines Busses. Quelle Pixabay

Der Unnaer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27. November zwei Maßnahmen beschlossen, die das Busfahren für die Bürger attraktiver machen sollen und besser an ihren Alltag angepasst sind.

Mit dem Bus zum Samstags-Shopping in die City:

Das erste Zusatzangebot betrifft die neue Buslinie 52. Diese verbindet den Unnaer Bahnhof mit dem Wohngebiet Kastanienhof.

Der Rat beschloss, dass diese Busse öfter fahren sollen. Konkret sollen sie samstags im Stundentakt von 8 bis 18 Uhr fahren.

„Damit orientiert sich das Angebot an den Geschäftszeiten des Einzelhandels in der Innenstadt“, macht die Stadt ihre Zielsetzung deutlich. Sie will damit den Handel in der City stärken.

„Das neue Angebot bringt vor allem Vorteile für alle, die am Wochenende ohne Auto unterwegs sind – etwa zum Einkaufen, für Erledigungen in der Innenstadt oder für Besuche bei Familie und Freunden.“

Der Rat stellte dafür rund 12.800 Steuergeld zur Verfügung. Zunächst für ein Jahr, denn das Angebot wird als Testphase starten. Ob es dann weitergeführt wird, soll die Akzeptanz der Fahrgäste zeigen.

Das gilt auch für eine zweite künftig von der Stadt subventionierte Buslinie:

Linie 55 (ehemals C 45) fährt weiter bis Hemmerde

Die Stadt wird ab Mitte 2026 Fahrten der Buslinie 55 (ehemals C45) mitfinanzieren. Hintergrund ist der neue Nahverkehrsplan des Kreises Unna: Dieser sieht wie berichtet vor, dass die Linie 55 mit dem Fahrplanwechsel im Mai 2026 bereits in Lünern enden soll.

Damit die Verbindung nach Hemmerde weiterhin erhalten bleibt, übernimmt die Stadt zusätzlich zu den Schulbusverkehren die Finanzierung der Fahrten zwischen Lünern und Hemmerde. Dafür stellt sie 73.000 Euro Steuergeld bereit. So können sechsmal täglich Busfahrten bis Hemmerde angeboten werden.

„Hemmerde bleibt damit zuverlässig an Unna angebunden – etwa für den Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder für Arztbesuche“, so die Verwaltung.

Beide Angebote sind zunächst auf ein Jahr befristet. In dieser Zeit soll durch eine breit angelegte Bürgerbeteiligung die Akzeptanz geprüft werden.

Quelle Stadt Unna

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