Edeka, Drogerie, Gastro, geförderter Wohnraum: Bergkamen will Rathausquartier neu beleben – Bauantrag eingereicht

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Quelle: Stadt Bergkamen

Das Rathausquartier in Bergkamen soll attraktiver, lebendiger, lebenswert werden, der Schandfleck in der City endlich verschwinden. Treffpunkte für viele unterschiedliche Altersklassen schweben der Stadt vor, attraktive öffentliche Flächen.

„Ein bedeutender Schritt für die Entwicklung des Rathausquartiers ist getan“, verkündete die Stadt am Freitag, 29. August.

„Die Stroetmann Gruppe aus Münster hat heute offiziell den Bauantrag für den nördlichen Teil des Areals eingereicht. Damit nimmt die Neugestaltung der seit vielen Jahren brachliegenden Fläche in Bergkamens Innenstadt konkrete Formen an.“

Auf der nördlichen Fläche sollen ein moderner Edeka-Markt, eine Drogerie sowie ein kleinteiliges gastronomisches Angebot entstehen. Der südliche Teil wird durch die Stadt in Zusammenarbeit mit der UKBS für den Bau von gefördertem Wohnraum genutzt.

Nach intensiven Verhandlungen wurde im Dezember 2024 der Kaufvertrag für das Grundstück unterzeichnet. Die Stroetmann Gruppe erwarb den nördlichen Teil, während die Stadt Bergkamen den südlichen Teil übernahm.

Baustart für den nördlichen Abschnitt ist für Anfang 2026 geplant, die Fertigstellung soll im Sommer 2027 erfolgen.

Bürgermeister Bernd Schäfer zeigt sich erfreut über die positive Entwicklung:

„Die Einreichung des Bauantrags ist ein Meilenstein für das Rathausquartier. Die lange ungenutzte Fläche wird nun einer sinnvollen und zukunftsweisenden Nutzung zugeführt. Besonders freue ich mich darüber, dass wir mit der Stroetmann Gruppe einen äußerst zuverlässigen Partner an unserer Seite haben, der mit seinem Konzept erheblich zur Attraktivität unserer Stadt beitragen wird.“

Mit dem Projekt „Revitalisierung des Rathausquartiers“ werden die Brachfläche der ehemaligen Turmarkaden und das Umfeld zwischen Hubert-Biernat-Straße, Rathausplatz/Platz der Partnerstädte und Wasserpark neu entwickelt und gestaltet.

Um erste Planungen vorzustellen und Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, ihre Wünsche und Anregungen vorzubringen, hatte die Stadt am 4. Juli einen Mitmach-Workshop veranstaltet. Rund 50 Anwohner, Ratsmitglieder und weitere Interessierte folgten der Einladung.

„Sie haben sich intensiv in die Diskussion eingebracht und mit ihren Vorschlägen einen wichtigen Beitrag für die Quartiersentwicklung geleistet“,

lobte die Stadt.

Alle Anregungen wurden aufbereitet mit dem Ziel, in der Ratssitzung am 28. August 2025 ein Integriertes Handlungskonzept „Revitalisierung Rathausquartier“ vorzulegen. Dieses wird die vorgesehenen Bausteine für die Quartiersentwicklung darstellen und soll vom Rat der Stadt Bergkamen beschlossen werden.

Das Konzept bildet die Grundlage für die Beantragung von Städtebaufördermitteln, mit denen die öffentlichen Räume im Rathausquartier in den kommenden Jahren aufgewertet werden sollen.

Der aktuelle Stand der Planungen und die Ergebnisse der Bürgerversammlung sind über die Internetseite der Stadt Bergkamen unter www.bergkamen.de/rathausquartier abrufbar.

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Quelle Stadt Bergkamen

1 KOMMENTAR

  1. Ergebnis nach fast 60 Jahren SPD Herrschaft:
    Eine desolate Innenstadt!

    Die SPD geführte Stadt beseitigt aufwendig mit viel Steuergelder den Schandfleck in der Innenstadt, den sie selber eingerichtet hat!

    Die SPD regiert in Bergkamen seit der Gründung der Stadt im Jahr 1966 ununterbrochen. Dies umfasst die Bürgermeisterämter sowie die Mehrheit im Stadtrat. Bis 2020 hatte die SPD die absolute Mehrheit im Rat, verlor diese jedoch bei der Kommunalwahl 2020, bleibt aber die stärkste Kraft. Somit beträgt die Regierungsdauer der SPD in Bergkamen bis heute (2025) etwa 59 Jahre.

    (An das inzwischen gesprengte damals stadtprägende Cityturmhochhaus (im Jahr 2000 für unbewohnbar erklärt) sei auch erinnert.)

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