Nächster Anlauf mit neuem Pächter für den Stiftskeller Fröndenberg

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Der Fröndenberger Stiftskeller. (Foto RB)

Nachdem der langjährige Stiftskellerwirt Karl „Charly“ Riepl noch vor der Coronapandemie seine Kochschürze an den Nagel gehängt und zum riesigen Bedauern seiner Stammgäste Schluss gemacht hatte mit seinen österreichischen Spezialitäten, war dem Restaurant in Fröndenbergs historischem Sitftsviertel kein guter Lauf beschieden.

Riepls Nachfolgerin, die die Stadt Fröndenberg – als Eigentümerin des historischen Stiftsgebäudes – im Rahmen eines Gastro-Wettbewerbs 2023 gefunden und mit Übernahme der Pacht für die ersten 3 Jahre gelockt hatte, hielt gerade einmal ein Jahr durch. Ziemlich sang- und klanglos war der Stiftskeller im vergangenen Jahr plötzlich schon wieder geschlossen.

Eine Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung dazu war nicht vorhanden. So hieß es für die früheren Gäste des Stiftskellers und vorbeigehende Passanten weiterhin Rätselraten und Bedauern ob dieses erneuten Leerstands im wohl prominentesten Gebäude der Ruhrstadt.

Am heutigen Freitag, 29. August, kam eine denkbar kurze Erfolgsmeldung aus dem Rathaus, in der die Verwaltung die Wiedereröffnung der Stiftskeller-Gastronomie verkündet.

Am Vortag, dem 28. August, empfing demnach Bürgermeisterin Sabina Müller (SPD) den künftigen Pächter Konstantinos Panagis im Rathaus, wo er den Pachtvertrag für den Stiftskeller unterschrieb.

V. li. Bürgermeisterin Sabina Müller (SPD), Konstantinos Panagis, sein Sohn, Zacharias Remus (Foto Stadt Fröndenberg)

„Ich freue mich sehr, dass es demnächst im Stiftskeller wieder ein gastronomisches Angebot geben wird, und wünsche Herrn Panagis einen erfolgreichen Start!“, lässt sich die Bürgermeisterin in der Mitteilung lediglich zitieren.

Über die Dauer des Pachtvertrags, sein Zustandekommen und insbesondere über den Zeitpunkt der Eröffnung und das künftige gastronomische Angebot fehlen in der Vollzugsmeldung jedwede Informationen.

Da im Rathaus ab Freitagmittag auch niemand mehr für Auskünfte erreichbar ist, muss der Rundblick seine Leserschaft für weitere Informationen auf den kommenden Montag vertrösten.


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