Das ehemalige Hotel 12 Bäume in Werne soll eine Flüchtlingsunterkunft werden. Das gab am Dienstag, 1. April, die Stadt Werne bekannt.
Demnach werde das Gebäude zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut,
„… um künftig einen sicheren Wohnraum für Menschen zu bieten, die vor Krieg, Verfolgung und anderen Krisen geflohen sind.“
Die Stadt informierte zu Beginn der Woche bereits Anwohner und Nachbarn im Bereich Burenkamp und Kirchhof Mottenheim über die geplante Nutzung des ehemaligen Hotels „12 Bäume“ als Wohnraum für bis zu ca. 70 Asylbewerber. Diese ziehen nicht sofort ein, sondern nach und nach, sobald die Umbauarbeiten abgeschlossen sind.
Die Immobilie, die von der Stadt erworben wurde, werde „nicht nur sicheren Wohnraum bieten, sondern auch Gemeinschaftsbereiche sowie Betreuungs- und Unterstützungsangebote umfassen, um die Integration der Bewohner zu fördern“.
Parallel werden die Asylsuchenden, die aktuell noch in der Burgstraße 22 (ehemaliges Möbelhaus) wohnen, nach und nach in andere Unterkünfte umgezogen. Bei dieser Immobilie würde sich eine umfassende Sanierung nicht mehr rechnen.
Für die Arbeitsgemeinschaft Flüchtlinge (AGF) und die Werner Tafel, die zurzeit in der Burgstraße untergebracht sind, sucht die Stadt Alternativen. Eine Unterbringung am neuen Standort 12 Bäume wird geprüft.
Kordula Mertens, Dezernentin für den Bereich Öffentliche Sicherheit, Ordnung, Soziales und Asyl, betont:
„Die Unterbringung von Geflüchteten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“
Jörg Bielefeld, Leiter der Abteilung Soziales, ergänzt: „In Werne bringen wir Geflüchtete daher schon seit Jahren dezentral unter. Diese Methode hat sich bisher erfolgreich bewährt – sowohl die Bewohner selbst als auch die Nachbarn tragen dazu bei, dass die Geflüchteten sich integrieren und Teil unserer Stadtgemeinschaft werden.“
Die Stadt Werne ruft die Bürger zur Offenheit und Unterstützung auf, um gemeinsam weiterhin eine positive Nachbarschaft zu gestalten. Für Fragen und Anliegen sind die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Asyl persönlich oder telefonisch ansprechbar.
Quelle: PM Stadt Werne
Frau Mertens möge mit guten Beispiel vorangehen, und die eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.
„… um künftig einen sicheren Wohnraum für Menschen zu bieten, die vor Krieg, Verfolgung und anderen Krisen geflohen sind.“
Wusste noch gar nicht, das in einem von Deutschlands Nachbarstaaten Krieg, Verfolgung oder andere Krisen stattfinden, aber muss ja so sein, denn sonst würde ja das Dublin3-Abkommen greifen und die Einreise müsste untersagt werden.
Wieder was gelernt.
PS: Wie lange wollt ihr euch noch ver… lassen???
Und Flüchtlingsstatus hat man auch nur bis zum ersten erreichten Land, in welchem man nicht verfolgt wird, laut Genfer Flüchtlingskonvention.
Wir haben es hier also entweder mit Dänen, Niederländern, Polen, Luxemburgern, Franzosen etc zu tun oder einfach mit Migranten, die ihr Dasein hier selber bezahlen müßten.