„Jamaika“ beantragt Sportgeräte für Jung und Alt in Kurpark und Bornekamp

1
335
Der Kurpark im Spätsommer 2021. (Foto Rinke)

Weil der beantragte „Sport- und Erlebnispark“ auf dem früheren Freizeitbadgelände in Massen wenn, dann nur mittel- bis langfristig realisierbar scheint, geht die Projektgemeinschaft aus CDU, Grünen und FDP jetzt mit einem bescheideneren Antrag an die Öffentlichkeit.

Wohl auch, um sich nicht die komplette Butter von der SPD vom Brot nehmen zu lassen, die sich mit ihrem „Konkurrenzantrag“ eines neuen Hellwegbades plus Freibadfläche im Rat durchsetzte – sogar einstimmig, unter Zähneknirschen von Schwarzgrün.

Das Thema Sport und Freizeit möchten die schwarzgrüngelbe Ratspartnerschaft („Jamaika“ ) aber nun nicht komplett den Genossen überlassen: Sie schlägtvjetzt Outdoor-Sportgeräte vor.

Hier der Antrag im Wortlaut.

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Kreisstadt Unna und FDP beantragen, der Rat möge beschließen:

Im Kurpark und im Bornekamp sollen Outdoor-Sportgeräte für alle Generationen installiert werden, um die Aufenthaltsqualität weiter zu verbessern.

Begründung:

Unsere Naherholungsgebiete dienen unter anderem der Gesundheitsförderung.

Unseren Fraktionen ist hierbei wichtig, dass beim Sport an alle Generationen gedacht wird.

Die Geräte sollten auch Senioren bedienen können, um sich im Alter körperlich fit zu halten.

Eine Mischung aus Bewegungs- und Calisthenicsgeräten (Eigengewichtsübungen) ist denkbar.“

Quelle: Pressemitteilung der Fraktionen CDU/Grüne/FDP Unna

1 KOMMENTAR

  1. Grundsätzlich ist ja Engagement für die Bürger begrüßenswert.
    Aber unabhängig von den Berichten über Vermüllung und mutwilliger Zerstörung bis hin zur Brandstiftung sowohl im Kurpark als auch im Bornekamp frage ich mich was dieses kindliche, alberne „sowie du mir so ich dir“ soll.
    So langsam kann man eigentlich nur noch Mitleid haben mit den „Vertretern der Bürger“ im Rat der Stadt Unna.
    Was bitte ist so schwierig daran mit sachkundigen Bürgern, Ortsvorstehern, Sprechern der Sportarten und der Verwaltung mal in einem Meeting den Bedarf an Breitensport aufzulisten. Unabhängig von den „Große Projekten“ die sowie anstehen und zu denen jeder Vereinsvertreter meint sie seien die Wichtigsten.
    Das kann man dann sicher priorisieren und nach möglicher Umsetzung und eh schon klammer Kassen umsetzen. Ohne dass es dazu einen Einsatz eines externen Beraters bedarf der wieder nur für die vorgegebene Meinung der Stadt für teures Geld verkündet.
    Es gibt da reichlich Beispiele aus anderen Städten wo dort, wo gewünscht, entsprechende Angebote geschaffen wurden.
    Hier soll wieder einmal, analog zu den „Trimm dich Pfaden“ aus den 60er ein Angebot geschaffen werden wo der Bedarf überhaupt nicht feststeht oder gegeben ist.
    Gut dass jetzt Sommerpause ist bevor es noch weitere schwachsinnige Anträge gibt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here